Die „Mettenberger Flachsbauern“ in Aktion
Riffeln, Brechen, Schwingen und Hecheln
Die Flachsbauern zeigen in der Praxis, wie kräftezehrend und schweißtreibend die händische Verarbeitung des Flachs‘ ist. Unterschiedliche Verarbeitungsstufen werden demonstriert: Wie der getrocknete Flachs unzählige Ma-le durchs Riffelbrett gezogen wird, ehe er durch Brechen, Schwingen und Hecheln die Elastizität von robustem Leinen erhält.
Die Besucherinnen und Besucher des Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach sind eingeladen, selbst mit Hand anzulegen und bei der mühsamen Prozedur des Flachswickelns dabei zu sein. Als Belohnung und Andenken kann der selbst geflochtene Flachszopf mit nach Hause genommen werden.
Für den Hunger zwischendurch gibt es beim Museumsbäcker frische Back-waren aus dem historischen Backhäusle. Auch das Kürnbacher Dorfcafé ist geöffnet. Ebenfalls nicht fehlen dürfen die hausgemachten Mürbeteig-Flachswickel, wie sie die „Mettenberger Flachsbauern“ sonst beim historischen Umzug des Biberacher Schützenfests verteilen.
Bildunterschrift:
Flachs – eine erstaunliche und vielseitige Pflanze. Die Flachsbauern aus Mettenberg zeigen im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach am Sonntag, 29. Juni, warum der Flachs als Nutzpflanze so wichtig für die Region ist.