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Herbstzauber im Museumsdorf – der Kürnbacher Herbstmarkt bietet Genuss für alle Sinne

Sonntag, 1. Oktober 2017

Über 100 Aussteller, tausende begeisterte Besucher: Bereits zum 13. Mal lädt der Herbstmarkt im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach zum Bummeln, Stöbern und Probieren ein. Am Sonntag, 1. Oktober 2017, zeigt sich hier von 10 bis 18 Uhr der Herbst von seiner schönsten Seite.

Im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried ist der Herbst eingezogen: Die leuchtenden Äpfel und die altehrwürdigen Bauernhäuser bilden den stimmungsvollen Rahmen für das bunte Angebot von über 100 Ausstellern, die Dekoratives, Nützliches und Wohlschmeckendes aus der Region auf dem Herbstmarkt anbieten.

Ein Höhepunkt des Herbstmarktes stellt wieder die weithin berühmte Apfelausstellung mit gut 150, zum Teil sehr seltenen Apfel- aber auch Birnensorten dar. Zu bestaunen gibt es außerdem rund 150 Kartoffel- und 100 verschiedene Kürbis- und Tomatensorten.

Viele kommen immer wieder zum Herbstmarkt und freuen sich auf die großen und kleinen Köstlichkeiten, die man an den Ständen probieren kann – sei es bei den frischen Leckereien aus dem historischen Backhaus, bei den vielen Spezialitäten aus der Region, von Dennete über Spezialitäten vom Grill hin zu Käse- und Obstköstlichkeiten. Genießen auf Oberschwäbisch kann man auch mit einem prickelnden Birnenschaumwein, einem Gläschen fruchtigen Likör oder würzigen Kaffeespezialitäten. Für die richtige Untermalung sorgen „Blasmusik pur“ und die „Uttenweiler Egerländer“.

Daneben findet sich viel Nützliches und Schönes für Haus und Garten: Pflanzen, Materialien oder Geräte für die Gartengestaltung oder den Obstbau, Dekorationen für drinnen und draußen, Schmuck und Düfte, Antikes und Modernes laden die Besucherinnen und Besucher ein. Wer seinen Obst- oder Ziergarten fürs neue Jahr vorbereiten oder sein Heim für den Winter gemütlich gestalten will, ist im Museumsdorf richtig.

Darüber hinaus erfahren die Besucher alte Techniken beim Holzschnitzen, Korbflechten, an der Sockenstrickmaschine oder beim Sensen und Dengeln. Kinder können zudem bei den Bezirks-Imkern aus Biberach beim Kerzenziehen helfen. Zudem lädt die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. Groß und Klein zu einer Fahrt ein.

Kinder erleben Holzhandwerk

Sonntag, 24. September 2017 | 10-16 Uhr

Heinz Steinacher aus Bad Buchau weiß, wie man mit Geißfuß und Drechselbank umgeht und lässt besonders die kleinsten Besucher des Museumsdorfs gerne an seinem Wissen teilhaben. Am Sonntag, 24. September 2017, lädt er unter dem Motto „HolzKunst“ in seine offene Werkstatt im Museumsdorf Kürnbach ein und zeigt allen Interessierten, mit welchen Techniken sich Holz bearbeiten lässt. Kinder können zudem Holzspan-Spiralen selber aus dem Holz hobeln und sich im Kaktusnageln üben. Und wer noch Tipps und Kniffe für die heimischen Schnitzversuche braucht, schaut Heinz Steinacher bei seiner Arbeit einfach über die Schulter. Das Angebot für Kinder beginnt um 11 und endet um 16 Uhr.

Hinzu gesellt sich mit Eberhard Mattes ein Besenbinder alter Schule. Er zeigt den kleinsten Besuchern geduldig, wie man Reisigbesen bindet und vermittelt auf diese Weise, welchen Wert Naturmaterialien in einer Welt aus Kunststoff immer noch haben. Um 14 Uhr bietet Monika Ströbele eine Kinderführung an: Kinder von heute erleben, was Kinder von damals für Pflichten und Aufgaben hatten und womit sie früher gespielt haben. Und wer Lust auf eine Runde mit der Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins hat, ist an diesem Tag ebenfalls richtig in Kürnbach.

An diesem Sonntag holt Museumsbäcker Reiner Schowald wieder frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses und lässt Kinder an seiner Arbeit aktiv teilhaben. Zudem freut sich Museumswirt Friedhelm Brand auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

„Gschwätzt ond gsonga“ – Mundart im Museumsdorf

Sonntag, 17. September 2017 | 14-17 Uhr

Echt Schwäbische Mundart, mal heiter mal nachdenklich, geben hiesige Mundart-Künstler im Museumsdorf Kürnbach am Sonntag, 17. September 2017, ab 14 Uhr im historischen Tanzhaus zum Besten.

Am Sonntag, 17. September 2017, laden von 14 bis 17.00 Uhr regionale Mundart-Künstler ein, dem gesprochenen und gesungenen aber in jedem Fall echt schwäbischen Wort zu lauschen. Hugo Breitschmid aus Dürnau und Bernhard Bühler aus Horgenzell bilden die Fixpunkte des Mundart-Nachmittags und werden vom Bad Waldseer Original Barny Bitterwolf musikalisch umrahmt.

Hugo Breitschmid und Bernhard Bühler wissen mit humorvollen und lebensnahen Geschichten und Anekdoten schon seit Jahren zu begeistern. Beide „Mundartler“ eint die Liebe zum schwäbischen Dialekt, der zwar täglicher Begleiter ist, der es aber auch vermag, Dinge, Lebenssituationen und Gefühle auf weitaus facettenreichere Weise auszudrücken, als es das Hochdeutsche vielleicht vermag.

Bernhard Bitterwolf bildet mit seinen unterhaltsamen Liedern und hintersinnigen Texten den musikalischen Rahmen. Mit dieser wunderbaren Besetzung geht die Kürnbacher Mundart-Reihe in die bereits siebte Runde. Zu dem Mundart-Potpourri der Wort-Künstler reicht die Trachtengruppe aus Stafflangen Kaffee und Kuchen. Unterstützt wird diese Veranstaltung vom Förderverein „Schwäbischer Dialekt“ e.V., der sich seit über zehn Jahren erfolgreich um die Erhaltung der hiesigen Mundart als Kulturgut, Kommunikationsform und Identifikationssymbol bemüht.

Neben dem Museumseintritt fallen keine weiteren Eintrittspreise an. Die Platzanzahl ist auf etwa 80 begrenzt. Reservierungen sind leider nicht möglich.

„Moscht musch mega!“: Kurs zeigt, wie Most richtig lecker wird

Freitag, 15. September 2017 | 14-17 Uhr

Wie Most und Maische fachmännisch hergestellt werden, erfahren die Besucherinnen und Besucher des Museumsdorfes Kürnbach am Freitag, 15. September 2017, um 14 Uhr von Brennereimeister Johannes Lutz und Diplom-Ingenieur Alexander Ego.

Die Herstellung von Most und Maische ist eine gute Möglichkeit, die eigene Obsternte sinnvoll zu verwerten und zugleich den heimischen, landschaftsprägenden Streuobstbau zu unterstützen. In ihrem Vortrag im Kürnbacher Tanzhaus von 14 bis zirka 17 Uhr (drei Euro Museumseintritt) gehen Johannes Lutz und Alexander Ego auf die wichtigsten Mostobstsorten ein und führen aus, welche Möglichkeiten es gibt, um schmackhaften Most zu gewinnen.

Die richtige Wahl des Gärgefäßes und die Verwendung von Reinzuchthefen sind dabei ebenso wichtig, wie die Vorbereitung des Mostes zur Gärung, das Füllen der Gärbehälter, die Abstiche und die Lagerung des Mostes. Schließlich soll es nicht heißen: „Hett’s dr Bauer it übertrieba, wär dr Most im Fässle blieba.“ Zudem berichten Lutz und Ego, wie mittels der Herstellung von Säften, Likören und Schnäpsen das Obst oberschwäbischer Streuobstwiesen konserviert werden kann. Wer möchte, kann im Anschluss bei einer Führung noch die Mosterei/Brennerei Lutz in Ummendorf besichtigen.

Traditionelles Schlachtfest mit Tierschau im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 10. September 2017

Am Sonntag, 10. September 2017, feiert das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 18 Uhr sein alljährliches Schlachtfest. Bei Schlachtplatte, Kesselfleisch und Würsten lädt die Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried zum Schlemmen ein. Alles ist frisch zubereitet und kommt direkt aus dem Kessel. Zahlreiche Schauhandwerke und ein attraktives Rahmenprogramm samt Tierschau runden den Tag ab.

Zum traditionellen Schlachtfest am 10. September im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried gibt es Kesselfleisch und Würste satt und ganz frisch aus dem Kessel – von der Feuerwehr Bad Schussenried zubereitet, wie nach alter Väter Sitte. Zu verdanken sind die kulinarischen Köstlichkeiten dem lieben Vieh, das sich an diesem Tag auch quicklebendig auf dem Museumsgelände tummelt. Zu sehen sind neben Schweinen und Rindern auch Schafe, Ziegen und Pferde, dazu Kaninchen, Hühner und weiteres Federvieh. Geschlachtet wird an diesem Tag in Kürnbach aber nicht – erfahrene Metzger zeigen indes, was man aus den besten Stücken Fleisch alles machen kann, während Schautafeln über die historische Hausschlachtung informieren.

Zahlreiche Handwerksvorführungen sind natürlich auch wieder zu bewundern. Allen voran die beeindruckenden Arbeiten des Küfers Josef Gerner, des Riemenschneiders Norbert Bischofberger, der Weberin Hildegard Igel, des Schmieds Karl Seefelder und viele andere. Vorführungen zur historischen Vorratshaltung zeigen den Umgang mit Lebensmitteln in vergangenen Zeiten. Zusätzlich ist die Kürnbacher Dampfmaschine von 1912 in Betrieb und treibt die Dreschmaschine wie anno dazumal mit der Kraft des Dampfes an. Das Bild herbstlicher Landarbeit von einst vervollständigt Konrad Reichle mit seinem Pferd am Göpel, die emsige Dreschfleglergruppe und Robert Mayer an der selbstfahrenden Bandsäge. Zudem lädt der Schwäbische Eisenbahnverein e. V. wieder zur Fahrt mit der Mini-Dampfbahn ein. Daneben gibt es allerlei Produkte rund ums Schaf zu erwerben und „Anton, Rosi & Tila“ sorgen auf Gitarre und Ziehharmonika für zünftige Stimmung.

Alle Kinder können mit Anton Fiesel Tiere aus Holz sägen, mit Erich Schneider Nistkästen bauen oder Heutiere basteln. Der Förderverein des Museumsdorfs bietet heiße Kartoffeln aus dem historischen Kartoffeldämpfer sowie der Jahreszeit gemäß frisch aus der Presse gelaufenen Apfelsaft an – schließlich weist das Museumsdorf einen der prächtigsten Apfelbaumbestände weit und breit auf. Einen Eindruck von den herbstlich-gemütlichen Kunkelstuben im 19. Jahrhundert geben die Damen der Stafflanger Trachtengruppe, die bei Kaffee und Kuchen die Kunst des Stickens gekonnt vorzuführen wissen und von Hardy Berchmann als fröhlichem Hirten musikalisch ergänzt werden. Für weitere kulinarische Stärkung sorgen die Damen des „Service Direkt“ aus Ummendorf mit leckeren Kartoffelwürsten und gutem Griebenschmalz auf Brot, die Vesperstube mit traditionell oberschwäbischer Küche und der Museumsbäcker Schowald im historischen Backhaus. Das nötige Verdauungsschnäpschen, gebrannt aus dem reifen Obst des Museumsdorfs, liefert die museumseigne historische Brennerei.

Aktionsnachmittag „Backen wie früher“

Sonntag, 3. September 2017 | 13-16 Uhr

Am Sonntag, 3. September 2017, zeigt Museumsbäcker Dietmar Neltner im Museumsdorf Kürnbach von 13 bis 16 Uhr vor allem den kleinen Besuchern, wie man früher gebacken hat.

Nur nicht hudeln. Dietmar Neltner aus Bad Schussenried heizt seit Jahren dem historischen Backhäusle so richtig ein und weiß, was es mit dem Hudel auf sich hat. Am Sonntag, 3. September 2017, lädt er von 13 bis 16 Uhr unter dem Motto „Backen wie früher“ besonders die kleinen Besucher des Museumsdorfs dazu ein, mit Hand anzulegen. Ob Kneten, Teig ausrollen oder Brezeln schwingen – an diesem Tag darf jeder kleine Mäuschen aus Süßteig, frische Seelen oder leckeres Partygebäck backen. Und für die Großen gibt’s darüber hinaus auch Tipps und Kniffe für den heimischen Backofen. 

Um 14 Uhr lädt Monika Ströbele zu einer freien Sonderführung für Kinder ein und veranschaulicht den Alltag von Kindern anno dazumal. Zudem freut sich Museumswirt Friedhelm Brand auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten. 

Familiensonntag „Kartoffelernte“ im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 27. August 2017 | 10-16 Uhr


Am Sonntag, 27. August 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr vor allem Familien und Kinder zur „Kartoffelernte“ ein.

Alles rund um die Kartoffel erfahren die Besucher des Oberschwäbischen Museumsdorfs Kürnbach beim Familiensonntag „Kartoffelernte“ am 27. August. Von 10 bis 16 Uhr illustrieren Aktionen und Informatives die Vielseitigkeit der tollen Knolle.

Wie die Kartoffelernte anno dazumal vonstatten ging, gibt es in Kartoffelrode-Vorführungen zu sehen, bei denen die Besucher ihre eigene Kartoffel anschließend aus dem Acker ziehen können. Frisch aus dem historischen Kartoffeldämpfer holen die Mitglieder des Kürnbacher Fördervereins heiße Kartoffeln, die mit Butter und Salz gereicht werden. Karola Lippmann und Johann Wachter zeigen, wie man guten Käse herstellt, während Museumsschmied Albert Ehrhart mit den Kleinsten schmiedet. Ebenso können die Besucher gratis Folienkartoffeln aus dem Grillplatzfeuer des Museumsdorfs holen. Zudem freuen sich Info- und Verkaufsstände der Kartoffelhöfe Störkle und Daiber auf den Besuch der Großen, während die Kleinen bei einem kreativen Bastelprogramm rund um die Kartoffel ihr persönliches Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen oder am lustigen Kaufladenparcours teilnehmen können.

Leckeres aus Kartoffeln aber auch andere schmackhafte Gerichte gibt es beim „Service direkt“ in den historischen Häuserküchen sowie beim Trachtenverein Ochsenhausen im Tanzhaus. Für das leibliche Wohl sorgt ebenso die Museumsgaststätte „Vesperstube“ und der Museumsbäcker im historischen Backhaus. Die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins freut sich zudem auf viele Fahrgäste.
 

Aktionsnachmittag „Honig und Wachs“ im Museumsdorf

Sonntag, 20. August 2017 | 13-16 Uhr

Am Sonntag, 20. August 2017, 13 Uhr bis 16 Uhr, zeigt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach gemeinsam mit dem Bezirks-Imkereiverein Biberach e.V. Interessantes rund um fleißige Bienchen, Honig und Wachs.

Pollenkörner, Blütennektar und Bienenwaben – aber wie wird daraus der leckere, süße Honig, den wir alle morgens so gerne auf dem Frühstücksbrot essen? Am Sonntag, 20. August 2017, erklärt der Bezirks-Imkereiverein Biberach e.V. von 13 bis 16 Uhr im Museumsdorf Kürnbach die Welt der emsigen Bienchen anhand vieler Imkerei-Utensilien. Dazu können die kleinen Museumsbesucher wertvolle Wachskerzen ziehen, Wabenkerzen drehen oder sich von den Bezirksimkern das große Krabbeln im Bienenschaukasten erklären lassen. Auch Honigliebhaber kommen an diesem Tag bei den Bezirksimkern auf ihre Kosten und können sich die verschiedenen Arten des süßen Goldes erklären lassen und diese auch erwerben.

Besonders interessant ist an diesem Tag auch das alte Bienenhaus des Museumsdorfes – hier können Groß und Klein entdecken, wie unersetzlich die Imkerei über viele Jahrhunderte hinweg war. Selbst als im 19. Jahrhundert die industrielle Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben möglich wurde, war dieser noch so teuer, dass den einfachen Leuten auf dem Lande nur der Honig als Süßungsmittel blieb.

Fürs leibliche Wohl sorgt Museumswirt Friedhelm Brand mit Team in seiner gemütlichen „Vesperstube“ mit sonnigem Biergarten, wie auch der Museumsbäcker im historischen Backhaus.

Brauereien präsentieren ihr flüssiges Gold beim Oberschwäbischen Biertag

Sonntag, 13. August 2017

Ein gutes Stück Heimat im Glas: Am Sonntag, 13. August 2017, ist beim Oberschwäbischen Biertag im Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 18 Uhr die Vielfalt regionalen Bieres zu entdecken – probieren inbegriffen. Ein attraktives Rahmenprogramm bietet Spannendes für die ganze Familie.

Ob filtriert oder naturtrüb, ober- oder untergärig, Pils oder Bock: Oberschwaben bietet eine großartige Vielfalt an Bierspezialitäten. Beim Oberschwäbischen Biertag präsentieren die vier noch bestehenden Traditionsbrauereien im Landkreis Biberach ihr flüssiges Gold – das Bräuhaus Ummendorf, die Brauerei Blank aus Zwiefaltendorf, die Kronen-Brauerei Laupheim und die Schussenrieder Erlebnisbrauerei. Hinzu stößt auch dieses Jahr wieder die Hausbrauerei des Café Weichhardt aus Biberach und die Schlossbrauerei Aulendorf. Probieren gehört selbstverständlich dazu: Im Eintrittspreis sind Kostproben der Brauereispezialitäten (oder Nichtalkoholisches) inbegriffen. Fassanstich ist um 11 Uhr.

Oberschwaben ist historische Biergegend
Vor gut 150 Jahren gab es im Gebiet des heutigen Landkreises Biberach über 180 Brauereien, dazu brauten Hunderte daheim ihr eigenes Bier für den Hausgebrauch. Seitdem hat sich nicht nur die Brauereienlandschaft verändert, vielmehr wurde der ganze Brauprozess durch technische Neuerungen revolutioniert: Ohne Kühlungstechnik hätten Pils und Helles ihren Siegeszug nicht antreten können. Auf die Historie des Gerstensafts wird der Präsident des "Vereins zur Förderung der oberschwäbischen Bierkultur" Hans-Georg Rimmele kenntnisreich und unterhaltsam in zwei Vorträgen (13 und 15 Uhr) mit integrierten Bierverkostungen eingehen. Ebenso informieren Ausstellungseinheiten über die regionale Biergeschichte sowie das Zusammenspiel von Hopfen und Malz.

Genießen, fachsimpeln und informieren
Ein schattiger Biergarten zwischen den berühmten strohgedeckten Bauernhäusern bietet den passenden Rahmen für einen gemütlichen Sonntag. Kulinarisch sorgen der Festbetrieb Rauscher, die Vesperstube samt Biergarten und die Rißtaler Trachtengruppe mit leckeren, im Bierteig ausgebackenen Spezialitäten für eine ausreichende Grundlage, für zünftige Musik sorgen die „Blasmusik pur“ und die Blasmusikkapelle des Musikvereins Mühlhausen. Für Regenwetter steht ein Festzelt zur Verfügung.

Selbst gemacht
Die Besucher können mit den Braumeistern fachsimpeln oder sich vom begeisterten Hobby-Brauer Frank Bittner erklären lassen, wie man sein eigenes Bier zuhause im Keller herstellt – Probieren seiner eigenen Bierkreation inklusive. Einen weiteren Hingucker bildet der Emminger Jürgen Heiß mit seiner mobilen Brauerei, der an diesem Tag auf offenem Feuer im Kessel Bier wie anno dazumal herstellt.  Zudem erhellen unterschiedliche Informationseinheiten die Kulturgeschichte von Hopfen, Malz und Gerstensaft.

Rahmenprogramm für die ganze Familie
In den jahrhundertealten Häusern werden darüber hinaus historische Handwerke wieder zum Leben erweckt, dazu sind das historische Backhäusle mit Museumsbäck Reiner Schowald und die Brennerei aus dem 19. Jahrhundert wieder in Betrieb. An diesem Tag dreht auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. wieder schnaubend ihre Runden. Planwagenfahrten und Spiel- und Bastelstationen für die Kleinen runden das Angebot ab und machen den Oberschwäbischen Biertag zu einem unterhaltsamen Sonntag für die ganze Familie.

KinderWerkstatt "Aus Stein und Ton"

Sonntag, 6. August 2017

Am Sonntag, 6. August 2017, lädt die KinderWerkstatt „Aus Stein und Ton“ im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr die kleinen Besucher zum Ausprobieren zweier traditioneller Handwerke ein.

Steinmetzin Angelika Schroll weiht die Kinder in die Kunst der Steinbearbeitung ein. Die Kleinen dürfen ihr nicht nur über die Schulter schauen, sondern die Techniken auch selbst an Specksteinen anwenden. Unter professioneller Anleitung können sie sich ein zauberhaftes Erinnerungsstück aus Stein herstellen. Auch bei Sylvia Ludescher dürfen die Kleinen ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wenn sie aus Ton kleine Kunstwerke herstellen, die natürlich mit nach Hause genommen werden dürfen. Um 14 Uhr können besonders Neugierige bei einer speziellen Kinderführung mit Monika Ströbele viele spannende Geschichten über das Leben vor mehr als 100 Jahren erfahren.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt unser Museumsbäcker Reiner Schowald, mit Leckereien aus dem historischen Backhäusle. Für Besucher, die gemütlich einkehren möchten, empfiehlt sich ein Abstecher in den sonnigen Biergarten der Kürnbacher Vesperstube.

„Aus Omas Kochbuch“ – Familiensonntag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 30. Juli 2017 | 10-16 Uhr

Am Sonntag, 30. Juli 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein, bei dem es von 10 Uhr bis 16 Uhr um die Köstlichkeiten aus Omas Kochbuch geht.

Am Sonntag, 30. Juli, lädt das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr seine kleinen und großen Besucher dazu ein, in den alten Rauchküchen verschiedene traditionelle Speisen zu kosten und auch selbst zuzubereiten – natürlich immer nach Omas altbewährtem Rezept.

Bei den Landfrauen vom „Service direkt“ erfahren die Kinder nicht nur, wie Nudeln selbst hergestellt werden, sondern auch wie die klassisch oberschwäbische Morgenspeise, das Schwarzmus, schmeckt. Dabei dürfen die kleinen Besucher den Damen tatkräftig zur Hand gehen. Für die Besucher mit größerem Hunger bietet der „Service direkt“ im Tanzhaus köstliche Leckereien, wie Griesschnitten mit Apfelmus sowie Kartoffeln mit Kräuterquark an. Darüber hinaus dürfen Groß und Klein bei Museumsbäcker Reiner Schowald Stockbrot backen und leckere Kartoffelsuppe im Brot kosten. Wer in den Museumsküchen zu viel genascht hat, kann sich beim Dreschen wieder ein wenig Appetit holen – denn nicht umsonst hieß es zu Großmutters Zeiten „Essen wie ein Scheunendrescher“.

An den Bastelstationen besteht die Möglichkeit, einen Topfuntersetzer aus Weiden zu binden oder sein eigenes kleines Kressebeet anzulegen. Außerdem lohnen sich ein Besuch in unserer Schnapsbrennerei sowie eine Teilnahme an den äußerst informativen Gartenführungen mit Kristel Buttschardt.

„Dorfleben anno dazumal“ – Gruppe „Bauralaeba“ belebt Museumsdorf

Sonntag, 23. Juli 2017 | 10-16 Uhr

Am Sonntag, 23. Juli 2017, nimmt die Gruppe „Bauralaeba“ die Besucher an die Hand und zeigt ihnen von 10 bis 16 Uhr das „Dorfleben anno dazumal“ auf anschauliche und unterhaltsame Weise.

Oberschwäbisches Dorfleben wie zu Urgroßmutters Zeiten: Am Sonntag, 23. Juli, sorgt die Gruppe „Bauralaeba“ ab 10 Uhr für Unterhaltung der traditionellen Art. Wer schon immer mal wissen wollte, wie Besen aus Reisig gebunden werden, ist beim Besenbinder der „Baura“ richtig. Bei seiner Arbeit ebenso gerne über die Schulter blicken, lässt sich der Seilmacher der Gruppe. Wie die Wäsche zu Urgroßmutters Zeiten wieder weiß wurde, zeigen die Waschfrauen auch ohne elektrischen Strom. Besonders die Kinder sind dazu aufgerufen, bei allen Vorführungen selber Hand anzulegen.

Zünftig Oberschwäbisch wird es am Nachmittag mit echter Klampfenmusik und Tanzvorführungen der Gruppe „Bauralaeba“. Für Liederbücher ist gesorgt und so gibt es für die Besucher kaum noch eine Ausrede, nicht mitzusingen oder gar selber das Tanzbein zu schwingen. Zudem dürfen die kleinen Besucher den Chef der „Baura“ bei kleinen Ausfahrten durch das Museumsdorf auf seinem röhrenden Schlepper begleiten.

Darüber hinaus dreht an diesem Tag die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. schnaubend ihre Runden. Schmackhaftes gibt es frisch gebacken aus dem Backhaus und in der Vesperstube.

„Es war einmal…“: Foto-Vortrag zur Regionalgeschichte mit Klaus Jonski

Sonntag, 16. Juli 2017 | 14 Uhr

Kenntnisreich und spannend: Im Museumsdorf Kürnbach veranschaulicht Autor und Chronist Klaus Jonski am Sonntag, 16. Juli 2017, um 14 Uhr anhand alter Fotographien die oberschwäbische Regionalgeschichte von 1900 bis in die 1960er Jahre.

In seinem Foto-Vortrag „Es war einmal… - Teil 2“ um 14 Uhr lässt Klaus Jonski die Zuhörerinnen und Zuhörer am Alltagsleben vergangener Zeiten teilhaben. Im historischen Tanzhaus präsentiert der Chronist Mittelbiberachs anhand ausgewählter Fotos interessante Fakten zur Lebens- und Arbeitswelt der Menschen auf dem Land.

Wer die Bücher Jonskis kennt, weiß um die ungeheure Faszination, die von den Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den ersten zwei Dritteln des 20. Jahrhunderts ausgeht. Klaus Jonski verbindet geschickt biographische Fakten mit der Anschaulichkeit des Fotos als Quelle alltagsgeschichtlicher Realitäten. Heraus kommen beeindruckende Einblicke in die Vergangenheit. Der Vortrag bildet eine Fortsetzung, gewissermaßen Teil 2, seines 2016 präsentierten Bildvortrags.

Wer sich vor oder nach dem Vortrag stärken will, ist beim Museumsbäcker Dietmar Neltner im historischen Backhaus genau richtig.

„KräuterGartenTag“ – Ein sinnlicher Erlebnistag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 9. Juli 2017

Am Sonntag, 9. Juli 2017, lädt das Museumsdorf Kürnbach gemeinsam mit dem LandFrauenverband Biberach-Sigmaringen zum „KräuterGartenTag“ ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges und vor allem  duftendes Kräuter-Programm mit Aktionen für Groß und Klein.

Am Sonntag, 9. Juli 2017, von 10 bis 18 Uhr, stellt das Museumsdorf Kürnbach seine prächtig gedeihenden Bauern- und Kräutergärten in den Fokus sowie seine Wiesenflächen mit ihren zahllosen Wildkräutern und bietet ein abwechslungsreiches Kreativ- und Informations-Programm für Groß und Klein. Die LandFrauen Biberach-Sigmaringen zeigen bei Vorführungen rund um die Herstellung schmackhafter und gesunder Produkte, wie die einfachsten Zutaten und Handgriffe ein wirklich erstaunliches Ergebnis hervorbringen können. Auf beeindruckende Weise verbinden die LandFrauen traditionelles Kräuterwissen und moderne Zubereitungs-Tipps und veranschaulichen, wie vielfältig Kräuter verwendet werden können. Dazu gibt es kulinarisch Feinstes aus den Gärten, Deftiges aus der Region und Süßes zum Nachmittag.

Irene Bänsch teilt ihre Kenntnisse zu heilsamen, aber oft übersehenden Wildkräutern am Wegesrand in Kräuterführungen und einer Räuchervorführung gerne mit. Verschiedene Gärtnereien aus der Region sind mit ihren Verkaufsständen präsent und bieten alles rund um den Garten von der Zierpflanze hin zu Kräutern an und geben wertvolle Informationen zur richtigen Anlage von Bauern- und Kräutergärten. Tolle Produkte rund ums Thema, von der schmiedeeisernen Gartendeko über aromatische Brotaufstriche hin zu Gewürzen ergänzen das Angebot.

Natürlich dürfen attraktive Vorführungen nicht fehlen: die Besucher des Museumsdorfs erleben das Pressen von Leinöl, das Herstellen von Kräutersalbe und -käse oder das geübte Sensen auf der Museumswiese. Traditionelle Handwerke wie das Besenbinden, das Korbflechten, der Leiterwagenbau, das Sticken, das Töpfern oder das Drechseln sind ebenso dabei und veranschaulichen praktisch, wie schon damals einfache Naturmaterialien zu Nützlichem weiterverarbeitet wurden.

Ebenso gibt der Biberacher Imkerverein Einblick in die ganze Vielfalt der Imkerei. Fachleute zeigen in Schaukästen die Königin in Aktion oder die Arbeiterinnen beim Schwänzeltanz sowie bei der Brutpflege und Honigbereitung. Natürlich werden auch div. Produkte rund um die Biene angeboten und die Kinder können Kerzen ziehen. Überhaupt ist für die Kleinsten einiges geboten: die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. dreht an diesem Tag wieder ihre Runden und freut sich auf zahlreiche Mitfahrer. Zudem können die jüngsten Besucher auf Ponys reiten, Badesalz und Dinkelkissen herstellen, Igel und Schmetterlinge basteln und mit den Brunnenhof-Mönchen Kräuterquark zubereiten.

Für den Hunger bietet neben dem LandFrauenverband auch die Damen vom „Service direkt“ sowie die Kürnbacher Vesperstube samt sonnigem Biergarten an diesem Tage Kulinarisches zum Thema und original Oberschwäbisches. Frisch Gebackenes gibt es wie immer aus dem historischen Backhäusle. Und auch die historische Brennerei Hagmann ist wieder in Betrieb.

Offene Führung im Museumsdorf

Sonntag, 2. Juli 2017 | 15 Uhr

Am Sonntag, 2. Juli 2017, lädt das Museumsdorf Kürnbach um 15 Uhr zu einer kostenlosen öffentlichen Führung rund ums Landleben anno dazumal ein.

Unter dem Motto „Geschichte und Geschichten“ bringt die Führung den Besucherinnen und Besuchern das oberschwäbische Landleben anno dazumal auf unterhaltsame Weise näher. Wie sah der Dorfalltag vor rund 100 Jahren aus? Wer lebte auf dem Land? Welchen Arbeiten gingen die Menschen nach? Was für Abwechslungen boten sich zum arbeitsreichen Landleben? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die Besucher und erfahren auch manch heitere und spannende Anekdote darüber hinaus. Treffpunkt für die Führung ist um 15 Uhr am Eingangsgebäude. Die Führung ist kostenlos.

Für den kleinen Hunger gibt es frisch Gebackenes bei unserem Museumsbäcker Dietmar Neltner im historischen Backhaus.

Ein Tag mit den Mettenberger Flachsbauern

Sonntag, 25. Juni 2017 | 10-16 Uhr

Am Sonntag, 25. Juni 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und die Flachsbauerngruppe aus Mettenberg von 10 bis 16 Uhr zu einem informativen und kreativen Aktionstag rund um Flachs ein.

Von 10 bis 16 Uhr freut sich die Flachsbauerngruppe aus Mettenberg mit einem spannenden Programm rund um die Flachspflanze und ihre erstaunliche Verwendungsvielfalt auf die Besucherinnen und Besucher. Ganz Meister ihres Fachs, veranschaulichen die Flachsbauern den Verarbeitungsweg von der Pflanze zur versponnenen Faser und darüber hinaus: Brechen, Schwingen und Hecheln sind eine mühsame Prozedur und dürfen von Groß und Klein gerne selber mal ausprobiert werden. Die Flachsbauern zeigen ganz anschaulich, wie man früher die Fasern und Fäden verwoben hat und welche Kleidungsstücke und Stoffe – auch heute noch – daraus hergestellt werden. Ein Hingucker: das Ausraufen des museumseigenen Flachs-Schaufelds. Zudem musizieren die Flachsbauern und jeder darf mitsingen.

Natürlich kommen die jüngsten Besucher des Museumsdorfs nicht zu kurz. Sie können mit den Flachsbauern zusammen kreativ mit all dem arbeiten, was die Flachspflanze hergibt. Auch ein Besuch im Kürnbachhaus lohnt sich, wo Hildegard Igel den alten Webstuhl zum Beben bringt und dort aus den Fäden ganze Stoffe herstellt.

Für den kleinen Hunger reichen die Flachsbauern Kaffee und Kuchen sowie guten „Flachszopf“ – der garantiert nicht fasrig schmeckt. Frisch Gebackenes gibt es zudem aus dem historischen Backhäusle.

 

 

Kräuter-Führungen im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 18. Juni 2017 | 13 und 15 Uhr

Am Sonntag, 18. Juni 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach um 13 und 15 Uhr zu offenen Sonderführungen rund um Wild- und Gartenkräuter mit Irene Bänsch ein.

Kräuter waren besonders in vergangenen Zeiten aus den Gärten und Küchen der Menschen nicht wegzudenken. Im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried sind sie sowohl in einem angelegten Kräutergarten als auch auf den Wiesen des Museums zu finden. Am 18. Juni um 13 und 15 Uhr lässt Irene Bänsch die Besucher des Museumsdorfs in einer gut 90-minütigen Sonderführung an ihrem reichhaltigen Kräuterwissen teilhaben.

Die Kräuter-Fachfrau aus Bad Waldsee führt durch den Museums-Kräutergarten und erörtert die unterschiedlichen Verwendungsweisen der Kräuter: im Garten sind Kräuter aus den Bereichen „Aberglauben“, „Küche“ und „Volksmedizin“ angebaut, während auf den Wiesen Wildkräuter jeder Art gedeihen. Was es mit Eberraute, Frauenmantel, Salbei und Co. auf sich hat, weiß Irene Bänsch auf unterhaltsame Weise zu vermitteln. Treffpunkt ist an der Museumskasse; neben dem Museumseintritt fallen keine weitere Kosten für die Führung an.

Fürs leibliche Wohl sorgt Reiner Schowald, der frisch Gebackenes aus dem Holzofen des Historischen Backhäusles holt und als tolle Attraktion für Kinder mit den Kleinsten Kräuterstockbrot backt.

19. Kürnbacher Dampffest

Samstag/Sonntag, 10. und 11. Juni 2017

Von Samstag, 10. bis Sonntag, 11. Juni, steht das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach wieder unter Volldampf: Bereits zum 19. Mal kommen im Freilichtmuseum bei Bad Schussenried historische Dampfmaschinen, Straßenwalzen, Lokomobile und fahrbare Dampf-Modelle zu einem Dampftreffen zusammen, das in Süddeutschland seinesgleichen sucht.

Vor der Kulisse der jahrhundertealten Bauernhäuser stellen sich die Dampfwalzen, Dampftraktoren und Lokomobile aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Eine Rarität kommt mit dem „Wallis & Steevens“ Dampftraktor „Lena“ von 1905 aus den  Niederlanden: von ihm gibt es weltweit nur noch fünf Exemplare. Ebenfalls ein Hingucker: eine Militär-Zugmaschine aus dem Jahr 1918 nach dem „System Kemna“. Volldampf geben außerdem eine Cheddco-Straßenzugmaschine und Dampftraktoren etwa der Marke „Minneapolis“. Eine beeindruckende Performance legt auch das Kürnbacher Dampfungetüm von „Assmann & Stockder“ hin, das schnaubend und zischend die historische Dreschmaschine antreiben wird. Ebenso erstaunlich sind die Lokomobilen, die ihre Dampfkraft einsetzen, um einen Strohschneider oder einen Steinbrecher anzutreiben, der die härtesten Brocken zu Kiesel zermalmt.

Die Maschinenführerinnen und -führer erklären gern alle technischen Details und lassen die Besucherinnen und Besucher hautnah spüren, welche Kraft auch in der über 100 Jahre alten Technik noch steckt.

Auch der Schwäbische Eisenbahnverein Bad Schussenried ist mit seinen zahlreichen Mini-Dampfbahnen an beiden Tagen mit von der Partie. Eine Vielzahl detailgetreuer Nachbauten von Dampf- und Elektrolokomotiven verkehren auf dem 600 Meter langen Rundkurs der Dampfbahn und laden zu einer Rundfahrt ein. Dampftraktoren im Maßstab 1:3 drehen an dem Wochenende schnaubend ihre Runden auf dem Museumsgelände. Alle Interessierten können außerdem eine Ausstellung von detailgetreuen Dampfmodellen besuchen.

Passend zum Dampffest gibt es frische Dampfnudeln aus der historischen Küche. Für das leibliche Wohl sorgen zudem die Schussenrieder Feuerwehr, die Vesperstube und der Schwäbische Eisenbahnverein sowie die Museumsbäcker im historischen Backhaus. Auch die Brennerei ist geöffnet.

Der Eintritt beim Dampffest beträgt 6,50 Euro für Erwachsene. Rentner, Schüler und Studenten zahlen 5,50 Euro und Familien 13 Euro.

Pfingsten im Museumsdorf: Kinder schmieden und backen

Pfingstsonntag, 4. Juni 2017 | 10-16 Uhr

Pfingstmontag, 5. Juni 2017 | 10-16 Uhr


Am Pfingstsonntag und -montag können die kleinsten Museumsbesucher aktiv erleben, was es mit dem Schmieden und dem Backen auf sich hat.

Zum Pfingstausflug mit der Familie ins Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried. Dort können die jüngsten Museumsbesucher die „KinderWerkstatt“ betreten und unter dem Motto „Hammer und Amboss“ das Schmiedehandwerk selber ausprobieren. Wie man ganz klassisch Eisen in eine neue Form zwingt, zeigt Albert Ehrhart am Pfingstsonntag, 4. Juni, und Pfingstmontag, 5. Juni 2017, von 10 bis 16 Uhr und lässt die Kleinsten am Amboss arbeiten.

Museumsbäcker Reiner Schowald zaubert an beiden Tagen frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses und lädt alle Kinder zum gemeinsamen Backen wie früher ein. Zudem gibt es an beiden Tagen um 14 Uhr eine freie Kinderführung, die veranschaulicht, wie der Kinderalltag früher war.

Am Pfingstsonntag dreht auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins wieder schnaubend ihre Runden.

Familiensonntag zum Thema „Tiere auf dem Bauernhof“

Sonntag, 28. Mai 2017 | 10-16 Uhr

Für Sonntag, 28. Mai 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein. Von 10 bis 16 Uhr stehen die Tiere des Museumsdorfes im Mittelpunkt.

Die Besucher des Museumsdorfes dürfen an diesem Tag dabei sein, wenn die Museumsschafe von Scherer Nico Wohlfarth einen neuen Haarschnitt bekommen und auf den Sommer vorbereitet werden. Wie die Wolle dann weiterverarbeitet wird, zeigt Heide Simon, die sich bei der Arbeit mit dem kostbaren Naturmaterial gerne von Interessierten über die Schulter schauen lässt. Wie die Wolle zu Garn gesponnen wird, zeigt außerdem der Spinntreff des Museumsdorfes an seinen surrenden Spinnrädern. Auch für Pferdefreunde ist einiges geboten: Wie wichtig Pferde früher in der Landwirtschaft waren, wird beim Mähen auf dem Feld und am Göpel gezeigt. Wer nicht nur zugucken möchte, kann mit einem Pony über das Museumsgelände reiten.
 
Während Rheinisch-Deutsche Kaltblüter am Haus Wolfer auf liebe Besucher warten, bekommen die wilden Museumshühner Gesellschaft von einer Bruthenne und ihren erst wenige Tage alten, kuscheligen Küken. Auch die frisch im Museumsdorf eingetroffenen Schwäbisch-Hällischen Landschweine können es kaum abwarten, an diesem Tag im Mittelpunkt zu stehen. Und alte Bekannte wie das Museumsbraunvieh, die Esel, Hasen und Zwergziegen blicken dem Besuch ebenso aufgeregt entgegen. Dass früher auf dem Bauernhof nichts weggeworfen wurde und alle Teile eines Tieres verwertet wurden, wird an verschiedenen Stationen vorgeführt.

Auch sonst gibt es an diesem Familiensonntag viele Mitmachangebote, bei denen sich natürlich auch alles um das liebe Vieh dreht. Die Jüngsten haben die Möglichkeit, kleine Holztiere und Tiermasken zu basteln sowie bei den Bezirksimkern selbst Bienenwachskerzen zu ziehen.

Interessantes aus dem Bienenvolk kann man bei den Führungen am Bienenstand und am Schaukasten erfahren. Wer sich für fantasievolle Tiergeschichten interessiert, kann sich bei der Märchenerzählerin Barbara Schmidt zurücklehnen und entspannen.

Auch für Kulinarisches ist gesorgt. Der Museumsbäcker versorgt die Besucher mit Köstlichkeiten aus dem historischen Backhaus und die Damen von „Service direkt“ bewirten ihre Gäste im Tanzhaus. Passend zum Thema bietet die Hofkäserei Urbachtal eine Vielfalt an leckeren Milchprodukten an. Wer oberschwäbische Spezialitäten genießen möchte, kann in der Vesperstube mit ihrem sonnigen Biergarten einkehren.

Vater(und Kind)tag: Werken mit Holz im Museumsdorf

Donnerstag, 25. Mai 2017 | 10-16 Uhr

Am Vatertag, Donnerstag, 25. Mai 2017, bauen die Kleinsten im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr Insektenhotels und der Papa geht helfend zur Hand.

Zum Vatertag geht es auf ins Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach. Unter dem Motto „Vater(und Kind)tag – Werken mit Holz“ wird am Donnerstag, 25. Mai, von 10 bis 16 Uhr fleißig drauf los gewerkelt: Mit Papas Hilfe bauen die jüngsten Museumsbesucher gegen einen geringen Unkostenbeitrag verschieden große Nistkästen, Insektenhotels und Fledermaushäuschen und tragen damit aktiv zum Artenschutz bei. Unter fachkundiger Leitung von Erich Schneider und Berthold Tessmer können die Kleinsten wie richtige Handwerker feilen, hämmern und sägen. Zudem können die Kinder mit Franz Fiesel hübsche Tierchen aus Holz bauen. Fürs leibliche Wohl sorgt der Museumsbäcker im Historischen Backhäusle.

Kinder erleben traditionelles Handwerk

Sonntag, 21. Mai 2017 | 10-16 Uhr

Für Sonntag, 21. Mai 2017, lädt die Kinderwerkstatt „Seile und Bändchen“ im Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr zum Mitmachen ein.

Sabrina Reich zeigt den jüngsten Museumsbesuchern, wie man tolle Bändchen webt und welche Techniken dafür vonnöten sind. Daneben leitet Karl Emhart die Kinder beim Seiledrehen in der Seilertenne des Hauses Hueb an. Schließlich ist das Seiledrehen ein Kürnbacher Klassiker und veranschaulicht eine zu Großmutters Zeiten gängige Technik handwerklicher Produktionsfertigkeit. In einer offenen Führung um 14 Uhr können Eltern ihre Kinder mit Monika Ströbele auf einen Rundgang schicken, der den Kleinsten den Alltag von Kindern anno dazumal näher bringt.

Dazu dreht die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins an diesem Tag wieder schnaubend ihre Runden und freut sich auf viele Mitfahrer. Der Museumsbäcker zaubert frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses.

15. Oldtimer-Schlepper-Treffen im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 14. Mai 2017 | 10-16 Uhr

Bereits zum 15. Mal lädt das Museumsdorf Kürnbach zu seinem Oldtimer-Schlepper-Treffen ein. Gemeinsam mit den Oldtimerfreunden Federbach-Schussen erwartet das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried am Sonntag, 14. Mai, von 10 bis 16 Uhr über 200 historische Schlepper. Wer mit seinem Oldtimer-Schlepper ins Museumsdorf fährt, erhält freien Eintritt und ein Freigetränk.

Bereits am Samstag, 13. Mai, können die Besucher des Museumsdorfs einen vagen Einblick dessen bekommen, was am Sonntag, 14. Mai, geboten wird: die ersten Schlepper reisen an, bringen sich auf dem Museumsgelände in Position und können bestaunt werden.

Am Sonntag, 14. Mai, geht es dann von 10 bis 16 Uhr in die Vollen: Beim Geschicklichkeitsfahren dürfen die Fahrer beweisen, dass sie mit ihren eisernen Schätzchen umgehen und manches Hindernis überwinden können – hübsche Preise winken zudem.

Doch nicht nur für Fahrer alter Dieselrösser ist das Schlepper-Treffen etwas ganz Besonderes: gerade für technikbegeisterte Laien und Familien ist der Anblick der Stahlboliden vor der Kulisse der Jahrhunderte alten Bauernhäuser mehr als reizvoll. Das spektakuläre Anheizen historischer Lanz-Bulldogs um 14 Uhr stellt einen Höhepunkt dar.

Vorführungen
Einen Einblick in die landwirtschaftliche Arbeit bekommen die Besucherinnen und Besucher bei Mähvorführungen mit dem Messerbalken sowie bei Vorführungen von anderen landwirtschaftlichen Maschinen und historischen Motorsägen. Wer die kraftvolle Arbeit des Schmiedes bewundern möchte, ist in der Museumsschmiede genau richtig. Auch die selbstfahrende Bandsäge aus den 1930er-Jahren ist ein Hingucker und veranschaulicht die Mühen des Holzsägens eindrucksvoll.

Die kleinen Besucher können ab 10 Uhr solange der Vorrat reicht Schlepper aus Holz basteln. Auch die Mini-Dampfbahn ist den ganzen Tag über in Betrieb – ein Spaß für die ganze Familie. Groß und Klein können sich zudem von der zünftigen Stimmungsmusik von „Rosi & Christoph“ begeistern lassen.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Besucherinnen und Besucher können sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried und in der Vesperstube stärken. Unter anderem reicht der Museumsbäcker frisch Gebackenes aus dem Backhaus.

Offene Führung im Museumsdorf

Sonntag, 07. Mai 2017 | 15.00 Uhr

Am Sonntag, 7. Mai 2017, lädt das Museumsdorf Kürnbach um 15 Uhr zu einer kostenlosen öffentlichen Führung rund ums Landleben und die Landwirtschaft anno dazumal ein.

Unter dem Motto „Landwirtschaft früher“ bringt Museumsführer Hans Köberle den Besucherinnen und Besuchern die oberschwäbische Landwirtschaft anno dazumal näher. Treffpunkt für die Führung ist um 15 Uhr am Eingangsgebäude. Die Führung ist kostenlos. Die allgemeine Führung "Geschichte und Geschichten" entfällt.

Für den kleinen Hunger gibt es frisch Gebackenes bei unserem Museumsbäcker Rainer Schowald im historischen Backhaus.

Führung durch die Streuobstwiesen und traditionelles Maisingen im Museumsdorf

Sonntag, 30. April 2017 | 11.00 Uhr

Montag, 01. Mai 2017 | 15.00 Uhr

Am Sonntag, 30. April 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach Groß und Klein zu einer Führung durch die Blütenpracht der Streuobstwiese ein. Den Mai mit Barny Bitterwolf und gemeinsamen Lieder zu begrüßen, steht am 1. Mai 2017 auf dem Programm.

Wenn im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried die 200 alten Obstbäume zum Blühen anfangen, lohnt es sich, dieses einzigartige Biotop einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der ehemalige Kreis-Gärtnermeister Ludwig Schwarz nimmt um 11 Uhr alle interessierten Besucherinnen und Besucher mit auf eine 90-minütige kostenlose Führung und erklärt, was es mit dem Obstbau sowie mit der Hege und Pflege der Bäume auf sich hat.

Und was wäre der 1. Mai in Kürnbach ohne das traditionelle offene Singen mit dem bekannten oberschwäbischen Barden Barny Bitterwolf?! Alle, die gerne selber singen und alte Weisen hören, kommen am Montag, 1. Mai, ab 15 Uhr im Tanzhaus voll auf ihre Kosten. Jeder, der Barny Bitterwolf schon einmal erlebt hat, kann von der humorvollen, aber auch hintersinnigen Weise berichten, mit der der Bad Waldseer an der Gitarre zu begeistern weiß. Ob Schwäbisches Liedgut oder selbst komponierte Mundartstücke: Dank Bitterwolf wird das Volksliedsingen zu einem wahren Erlebnis. Im Übrigen macht gerade das Singen mit der Familie besonders viel Laune.

Spielen wie früher auf d’r Gass – Familiensonntag im Museumsdorf

Sonntag, 23. April 2017

Am Sonntag, 23. April 2017, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zum Familiensonntag „Spielen wie früher“ ein. Von 10 bis 16 Uhr erwartet Groß und Klein ein abwechslungsreiches Spiel- und Bastelprogramm.

Am Sonntag, 23. April, lädt das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr seine Besucher dazu ein, alte Spiele wieder neu zu entdecken. In einer Zeit, in der Playstation und Online Games aktuell sind, bietet das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach kleinen und großen Spieleliebhabern die Option, die klassischen Spiele, die früher auf d’r Gass gespielt wurden, kennenzulernen, auszuprobieren und sich von ihnen begeistern zu lassen.

Die Kleinsten versuchen sich in der Spielstraße an den Lieblingsspielen ihrer Eltern und Großeltern: Seil springen, Sackhüpfen, Schubkarrenrennen, Schussern und Dosenwerfen. Oder stellen im Parkour laufen ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Und auch die erwachsenen Besucher können die Chance nutzen, um zu testen, ob sie noch immer so gut im Stelzenlaufen oder Bogenschießen sind, wie sie es in ihrer Kindheit einst waren.

Ergänzt wird der Tag durch viele attraktive Mitmachangebote: Die Kinder können sich beim Museumsseiler Karl Emhart selbst ein Seil zum Springen drehen, bei Frank Grieser einen Bumerang aus Schindeln herstellen oder aus Papier ein eigenes kleines Spiel basteln.

Märchenerzählerin Edith Rauta entführt die kleinen und großen Besucher in das Reich beliebter Hausmärchen und in den Stuben können Jung und Alt ihr Glück bei alten Brettspielen testen.

Dass der Kinderalltag früher nicht nur aus Spiel und Spaß bestand vermittelt Museumspädagogin Monika Ströbele den Jüngsten in drei spannenden Themenführungen zum Kinderalltag auf dem Land, jeweils um 11.30 Uhr, 13 Uhr und 14.30 Uhr.

Während die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. Groß und Klein zu einer Fahrt unter Dampf einlädt, sorgen die Landfrauen von „Service direkt“ im Tanzhaus mit herzhaften Leckereien für das leibliche Wohl der Besucher. Wohlschmeckende, frischgebackene Köstlichkeiten aus dem historischen Backhäusle gibt es beim Museumsbäcker.

Ostern im Museumsdorf

Ostersonntag, 16. April 2017

Ostermontag, 17. April 2017

Das traditionelle Zuckerhasengießen ist eine der Attraktionen beim Osterprogramm am Ostersonntag, 16. April, und -montag, 17. April, im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach. Für Kinder gibt es außerdem ein reiches Bastel- und Mitmachprogramm.

Auf dem Osterspaziergang durchs Museumsdorf können die Besucher allerhand entdecken: An beiden Ostertagen zeigt Konditormeister Markus Hammer aus Riedlingen sein Können – nach alter Väter Sitte gießt er kochend heiße Zuckermasse in historische Formen. Zudem öffnet am Montag Margit Burrmeister ihre Schokoladenwerkstatt. Natürlich dürfen diese süßen Köstlichkeiten nicht nur bestaunt, sondern auch probiert werden.

Für die kleinen Besucher ist an beiden Ostertagen zwischen 10 und 16 Uhr ein buntes Bastel- und Mitmachprogramm geboten. Eierfärben darf dabei natürlich nicht fehlen. Und wer genug gebastelt hat, kann im Anschluss die Kollegen des Osterhasen besuchen: flauschige Häschen freuen sich auf Besuch, zudem sind die neu geborenen Zicklein für Kinder ein echter Hingucker.

Am Ostersonntag malt Claudia Brock Frühlingsmotive, am Montag präsentiert Sabrina Reich die Kunst des Bandwebens.

Für den Hunger reicht die Rißtaler Trachtengruppe süße Leckereien im Tanzhaus, während Museumsbäcker Rainer Schowald österliche Leckereien aus dem Ofen des historischen Backhäusles holt.

Großer historischer Handwerkertag

Sonntag, 9. April 2017

Am Sonntag, 9. April 2017, wird im Museumsdorf Kürnbach alte Handwerkstradition lebendig. Zahlreiche Meister alter und neuer Handwerkskunst zeigen von 10 bis 18 Uhr ihre Tricks und Kniffe.

„Des Handwerkers Fleiß und Ehre“ ist zum geflügelten Wort geworden. Am Sonntag, 9. April 2017, können sich die Besucherinnen und Besucher des Museumsdorfs Kürnbach vom Wahrheitsgehalt dieser Worte überzeugen und von 10 bis 18 Uhr zahlreichen Handwerkern über die Schulter schauen, von denen viele ihre schönen Handwerkswaren auch zum Verkauf anbieten. Zu den Höhepunkten gehören das Schmieden in der historischen Schmiede und die Arbeit am Webstuhl im 350 Jahre alten Kürnbachhaus.

Daneben präsentieren beim Großen Handwerkertag auch andere Könner ihre traditionellen Handwerke: Herrenschneiderin, Glasbläserin, Zimmermänner, Korbmacher, Haarnetzmacherin, Drechsler, Klöpplerin, Besenbinder, Wagner, Flaschner, Riemenschneider, Töpferin und einige mehr zeigen an diesem Sonntag ihre Handwerkskunst. Die Besucher erleben dabei komplizierte handwerkliche Feinarbeit wie auch körperlich anstrengende Arbeitsvorgänge aus Zeiten vor der industriellen Massenfertigung hautnah. Ebenso beeindruckend sind die Leistung der Kürnbacher Dampfmaschine von 1912, die die Dreschmaschine antreibt, und die Arbeit an der selbstfahrenden Bandsäge von 1933.

Wer mehr über traditionelles Handwerk auf dem Land erfahren möchte, kommt im Gespräch mit den Handwerkern und bei informativen Schautafeln auf seine Kosten. Toll für Kinder: die schweißtreibende Arbeit der Dreschflegler selbst ausprobieren, Dinkelkissen nähen, Blumen binden oder eine Planwagenfahrt durchs Museumsdorf. Ein nostalgischer Hingucker sind zudem die Bearbeitung von Grünholz auf der Wippdrehbank und Vorführungen zum traditionellen Umgang mit der Sense.

Im Tanzhaus bieten die Damen vom „Service direkt“  leckere Maultaschen und Kartoffelsalat sowie Kaffee und Kuchen an, wie auch die Trachtengruppe „Rißtaler“ im Haus Laternser. Für das leibliche Wohl sorgen außerdem die Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried mit deftigen Mahlzeiten im Ziegelstadel, die gemütliche Vesperstube mit ihrem Biergarten und der Museumsbäcker im historischen Backhaus.

Auch lädt die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. Groß und Klein zu einer Fahrt unter Dampf ein, während im historischen Brennhaus der gute Kürnbacher Schnaps destilliert wird.

Kurs „Obstbäume veredeln“ im Museumsdorf Kürnbach

Freitag, 7. April 2017


Dipl.-Ing. Alexander Ego lehrt am 7. April von 14 bis 17 Uhr im Museumsdorf Kürnbach die Technik, mit der auf einem Baum verschiedene Obstsorten wachsen.

Auch wenn das Wetter noch manchmal Kapriolen schlägt: Der Frühling ist da. Deshalb findet am Freitag, 7. April 2017, um 14 Uhr im Museumsdorf Kürnbach ein Obstbaum-Umveredelungskurs mit Gartenbauingenieur Alexander Ego von der Kreisberatungsstelle für Obst- und Gartenbau sowie Kreisgärtner Michael Ege statt.

Für das Pfropfen hinter der Rinde ist jetzt die ideale Jahreszeit. Mit dieser Technik lassen sich mehrere, auch unterschiedliche reifende und lagerbare Sorten auf einen Baum veredeln. So gedeihen beispielsweise im Museumsdorf Kürnbach 200 Obstsorten auf rund 150 Bäumen. Durch das Aufpfropfen kann jeder Obstbaumbesitzer dazu beitragen, alte Obstsorten zu erhalten. Alte Obstsorten besitzen viele Eigenschaften, darunter beispielsweise auch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, die sie auch für kommende Generationen wichtig und schützenswert machen. Alle dazu nötigen Informationen und Kniffe erfahren die Hobbygärtner in dem etwa zweistündigen Kurs im Museumsdorf. 

Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Museums. An der Kasse kann die Kursgebühr von drei Euro pro Person bezahlt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Zwei Konfessionen in Biberach“ – Dr. Kurt Diemer trägt im Tanzhaus vor

Sonntag, 2. April 2017

Am Sonntag, 2. April 2017, beleuchtet Dr. Kurt Diemer in einem spannenden Vortrag um 15 Uhr im Tanzhaus des Museumsdorfs Kürnbach das konfessionelle Miteinander in Biberach von 1546 bis 1555.

2017 richtet sich der Blick auf 500 Jahre Reformation. In Oberschwaben geschah damals jedoch kaum etwas Reformatorisches. In Biberach wird erst Jahre später der erste evangelische Gottesdienst gefeiert. Und dennoch hinterließ die Glaubensspaltung in Biberach und Oberschwaben tiefgreifende Spuren – immerhin teilen sich in der ehemaligen Freien Reichsstadt bis heute zwei Konfessionen eine einzige Kirche.

Wie es zu dieser kuriosen Entwicklung kam, berichtet Dr. Kurt Diemer in seinem Vortrag „Zwei Konfessionen in der einen Stadt“ am 2. April um 15 Uhr im Historischen Tanzhaus des Museumsdorfs Kürnbach. Kurt Diemer war nicht nur jahrzehntelang Kreisarchivar und Museumsleiter in Kürnbach, sondern ist bis heute einer der besten Kenner der oberschwäbischen Geschichte. Seine jahrelangen Forschungen zum Mit-, Neben- und Gegeneinander der Konfessionen vermag er dabei ebenso pointiert wie kurzweilig zu präsentieren.

Saisonstart "Tante Emma"

Sonntag, 26. März 2017

Am Sonntag, 26. März 2017, von 10 bis 16 Uhr eröffnet das Museumsdorf Kürnbach die neue Museumssaison mit einem kleinen aber feinen Aktionstag rund um das Thema „Tante Emma“. Im Fokus steht das neue Eingangsgebäude mit seinem erweiterten Shop im Stile dörflicher Tante-Emma-Läden.

Das Museumsdorf Kürnbach lädt am Sonntag, 26. März 2017, seine Besucher dazu ein, in Nostalgie zu schwelgen und bietet von 10 bis 16 Uhr einen kleinen Aktionstag rund um das Produktsortiment dörflicher Gemischtwarenläden von einst. Im Blickpunkt steht die Eröffnung des neuen Eingangs- und Kassenbereichs samt Museumsshop im Tante-Emma-Stil. Dort gibt es ein ausgesuchtes Warenangebot von Himbeergutsele über Blechspielzeug bis zu Literatur und regionalen Produkten, ergänzt durch historische Ausstellungseinheiten zum dörflichen Warenhandel. Um 11.15 Uhr eröffnet Landrat Dr. Heiko Schmid offiziell das Eingangsgebäude und präsentiert der Öffentlichkeit somit eine weitere Attraktion des Museumsdorfs.

Groß und Klein kann an dem Aktionstag mit Hilfe altbewährter Produkte von einst nachempfinden, was es mit dem Bohnern und Blockern von historischen Dielenböden auf sich hat und lernt mit Hilfe der Waschfrauen Ochsenhausen, wie man früher mit einfachsten Mitteln Wäsche gewaschen oder Strümpfe gestopft hat. An den herrlichen Geschmack einfacher Gutsele aus dem Bonbonglas können sich noch viele erinnern – bei Vorführungen zur Bonbonherstellung durch den „Service direkt“ gibt es spannende Erklärungen und süße Probiererle. Zudem zeigt der „Service direkt“, was es mit dem Konservieren mittels Eiwohl auf sich hatte. Der Förderverein des Museumsdorfs zeigt, wie lustig die Brettspiele der 1960er-Jahre waren, und bietet guten Malzkaffee wie in der Wirtschaftswunderzeit an. Ausstellungen zum Tages-Thema, Schauhandwerk und tolle Kinderaktionen runden den Tag ab. Kulinarisch kommen die Besucher beim „Service direkt“ im Tanzhaus, im Historischen Backhäusle und in der Kürnbacher „Vesperstube“ auf ihre Kosten.

Die Sieben im Süden starten bald in die Saison 2017

Die sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg sind als Ausflugziele und Lernorte weiterhin beliebt.

Zu Beginn des Jahres ziehen die „Sieben im Süden“ Bilanz: Die sieben Freilichtmuseen der Arbeitsgemeinschaft konnten 2016 rund 670.000 Besuchern empfangen und somit die Besucherzahlen des Vorjahres leicht übertreffen. 5300 gebuchte Führungen und museumspädagogische Programme für Schulklassen und Erwachsenengruppen belegen, dass die Freilichtmuseen als außerschulische Lernorte und auch als Ausflugsziele äußerst beliebt sind.

Die letztjährige Saison begann mit der gemeinsamen Saisoneröffnung am 20. März 2016 im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach. An diesem Tag erlebten die Besucher eine unvergessliche Zeitreise zurück in die 1960er Jahre auf dem Land. Mit einer Mischung aus Vorführungen und Ausstellungen zu Alltagsleben, Landtechnik, Mobilität und Handwerk sowie einer Modenschau, Musik und Tanz begeisterten die Sieben im Süden gut 1600 Besucher. Auch der SWR war wieder zu Gast und berichtete in seiner Sendung „Treffpunkt“.

Neben dem breiten Spektrum an Themen und Ausstellungen boten die Freilichtmuseen in Walldürn-Gottersdorf, Schwäbisch Hall-Wackershofen, Beuren, Wolfegg, Kürnbach, Neuhausen ob Eck und Gutach (Schwarzwaldbahn) auch in der Saison 2016 ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, Thementagen und Vorträgen, Handwerksvorführungen, Aktionstagen, Mitmachangeboten und Ferienprogramme für Jung und Alt.

Auch eine personelle Veränderung stand der AG bevor: Thomas Naumann, langjähriger Leiter des Odenwälder Freilandmuseums Walldürn-Gottersdorf, wurde im Juli nach mehr als 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Sein Name ist untrennbar mit dem Museum verbunden. Thomas Naumann war bereits 1983 als wissenschaftlicher Leiter am Aufbau des Museums beteiligt und übernahm bei der Eröffnung 1990 dessen Gesamtleitung. Zudem trat er über 10 Jahre lang als AG-Sprecher unermüdlich für die Belange der Sieben im Süden ein. Als Nachfolgerin darf die AG seit Juli die Volkskundlerin Margareta Sauer willkommen heißen.

2017 wird es nach „Dorf unterm Hakenkreuz“ (2009) wieder eine Gemeinschaftsausstellung der Freilichtmuseen des Landes geben. „Anders. Anders? Ausgrenzung und Integration auf dem Land.“ lautet ihr Titel. Als anders galten auf dem Dorf viele – sei es, weil sie beispielsweise einen anderen Glauben hatten, einem außergewöhnlichen Beruf nachgingen oder eine andere Sprache sprachen. Als anders zu gelten wurde von den Betroffenen zum Teil als Makel, zum Teil als Stärke empfunden. Das Ausstellungsprojekt zeigt die unterschiedlich intensiven und verschieden ausgeprägten Formen der Ausgrenzung ebenso auf wie Mechanismen der Integration. Die Ausstellung wird sich über zwei Jahre erstrecken. 2017 werden sich die Freilichtmuseen in Gutach, Neuhausen ob Eck und Wackershofen mit Aus- und Einwanderung in den Schwarzwald, Heimatvertriebenen sowie die Geschichte der Jenischen auseinandersetzen. Den Auftakt bildet eine wissenschaftliche Tagung im Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen am 22.und 23. Mai 2017. Das Projekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert.

Von 14. bis 22. Januar 2017 präsentieren sich die Sieben im Süden auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart mit einem neuen Stand. Sie finden ihn in Halle 6, Stand E70. Dort ist druckfrisch die gemeinsame Broschüre 2017 erhältlich, in der sämtliche Höhepunkte, Öffnungszeiten und Kontaktdaten aller sieben Freilichtmuseen zu finden sind. Die Broschüre kann auch beim Info-Service kostenfrei bestellt werden.

Bitte vormerken: Der gemeinsame Saisonauftakt der AG findet am Sonntag, den 9. April 2016, im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) statt. Die Besucher erwartet wie immer ein buntes und reichhaltiges Programm, dieses Mal zum Thema „Tier und Mensch“. Details dazu sind ab März auf der Homepage www.landmuseen.de abrufbar.

Veranstaltungen 2017

Das Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.