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Straße "Bad Schussenried - Kürnbach" gesperrt! Umleitung ist eingerichtet

ACHTUNG: vom 4. Juli bis 3. September verhindert eine Brückensperrung am Schussenrieder Bahnhof das Befahren der Straße von Bad Schussenried nach Kürnbach. Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet und ausgeschildert. Genauere Informationen finden Sie hier. Der Fußweg vom Bahnhof zum Museum ist jedoch frei!

„KräuterGartenTag“ – Ein sinnlicher Erlebnistag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 3. Juli 2016

Am Sonntag, 3. Juli 2016, lädt das Museumsdorf Kürnbach gemeinsam mit dem LandFrauenverband Biberach-Sigmaringen zum „KräuterGartenTag“ ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges und vor allem  duftendes Kräuter-Programm. Mit dabei: die Bezirksimker mit spannenden Aktionen rund um die Biene.

Am 3. Juli 2016, von 10 bis 18 Uhr, stellt das Museumsdorf Kürnbach seine prächtig gedeihenden Bauern- und Kräutergärten in den Fokus sowie seine Wiesenflächen mit ihren zahllosen Wildkräutern. Die LandFrauen Biberach-Sigmaringen zeigen bei Vorführungen rund um die Herstellung schmackhafter und gesunder Produkte, wie die einfachsten Zutaten und Handgriffe ein wirklich erstaunliches Ergebnis hervorbringen können. Auf beeindruckende Weise verbinden die LandFrauen traditionelles Kräuterwissen und moderne Zubereitungs-Tipps und veranschaulichen, wie vielfältig Kräuter verwendet werden können. Dazu gibt es kulinarisch Feinstes aus den Gärten, Deftiges aus der Region und Süßes zum Nachmittag.

Ein Highlight: der Biberacher Imkerverein gibt Einblick in die ganze Vielfalt der Imkerei. Fachleute erklären, wie eine Königin entsteht und zeigen in Schaukästen die Königin in Aktion oder die Arbeiterinnen beim Schwänzeltanz sowie bei der Brutpflege und Honigbereitung. Natürlich werden auch alle Produkte aus dem Bienenvolk angeboten und Kinder können Kerzen ziehen und an einem Bienenquiz teilnehmen.

Korbmacher, Floristin und Leiterwagenbauer veranschaulichen praktisch, wie schon damals einfache Naturmaterialien zu Nützlichem weiterverarbeitet wurden. Dazu bietet das Museumsdorf Vorführungen zum Leinöl pressen und Praxistipps rund um das Mähen mit der Sense samt Dengeln.

Irene Bänsch und Jutta Martin teilen ihre Kenntnisse zu heilsamen, aber oft übersehenen Wildkräutern am Wegesrand und dem Kräuterwissen Hildegards von Bingen in Führungen, Infoständen und Vorträgen gerne mit. Der BUND veranschaulicht die Bedeutung des Gartens als Lebensraum für Insekten während es bei Gärtnereien aus der Region selten gewordene heimische Kräuterpflanzen, Kräutertees und wertvolle Informationen zur richtigen Anlage von Kräutergärten zu erwerben gibt. Zahlreiche weitere Verkaufsstände rund um Deko und Co. sowie ein tolles Bastelprogramm des Museumsteams runden den Tag auch für die Kleinsten ab.

Für den großen Hunger bietet die Kürnbacher Vesperstube samt sonnigem Biergarten an diesem Tage wieder original Oberschwäbisches. Frisch Gebackenes gibt es wie immer aus dem historischen Backhäusle. Und auch die historische Brennerei Hagmann ist wieder in Betrieb.

Offene Werkstatt "Seile und Bändchen"

Sonntag, 26. Juni 2016

Am Sonntag, 26. Juni 2016, lädt die Offene Werkstatt „Seile und Bändchen“ im Museumsdorf Kürnbach von 11 bis 16 Uhr Groß und Klein zum Mitmachen ein.

Sabrina Reich zeigt den kleinsten Museumsbesuchern, wie man tolle Bändchen webt und welche Techniken dafür vonnöten sind. Daneben leitet Karl Emhart die Kinder beim Seile drehen in der Seilertenne des Hauses Hueb an – schließlich ist das Seile drehen mit Kindern ein Kürnbacher Klassiker und veranschaulicht ganz aktiv eine zur Großmutters Zeiten gängige Technik handwerklicher Produktionsfertigkeit. In einer offenen Kinderführung um 13.30 Uhr können Eltern ihre Sprösslinge mit Monika Ströbele auf einen Rundgang schicken, der den Kleinsten den Kinderalltag anno dazumal näher bringt.

Dazu dreht an diesem Tag auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins wieder schnaubend ihre Runden und freut sich auf viele Mitfahrer Der Museumsbäcker zaubert frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses und Museumswirt Friedhelm Brand freut sich auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

„Geschichte lebendig“ und feinster Musikgenuss – doppelte Unterhaltung im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 19. Juni 2016

Am Sonntag, 19. Juni 2016, berichten um 15 Uhr Michael Barczyk und Bernhard Bitterwolf in einer unterhaltsamen Wort- und Musikpräsentation aus dem Leben des gemeinen Mannes.

ACHTUNG: das Platzkonzert der Kreisjugendmusikkapelle um 11 Uhr muss wegen des Regenwetters leider entfallen. Wir danken für Ihr Verständnis.

„Geschichte lebendig“
Anhand eines Steuerbuches aus dem 16. Jahrhundert erwecken um 15 Uhr Michael Barczyk und Bernhard Bitterwolf eine längst versunkene Welt zu neuem Leben. In einer kurzweiligen und interessanten Wort- und Musikpräsentation, geschmückt mit originalen Liedern von damals, zeichnen sie im historischen Tanzhaus des Museumsdorfs das Leben des einfachen Mannes von der Geburt bis zum Tod nach. Wie lebte er damals, wie liebte, fühlte, litt er, was aß und trank er?

Der Historiker Michael Barczyk ist Stadtarchivar von Bad Waldsee und Autor mehrerer geschichtlicher Bücher. Barczyk erläutert Wissenswertes über Land und Leute, über Lebensbedingungen, über Bräuche und Traditionen. Unterstützt wird er von Bernhard Bitterwolf von der Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee. Der oberschwäbische Barde beleuchtet die verschiedenen Lebensabschnitte musikalisch – teils auf Originalinstrumenten der Zeit.

Für die Stärkung zwischendurch reicht an diesem Tag der Museumsbäcker frisch Gebackenes aus dem historischen Backhaus und für den größeren Hunger bereitet Friedhelm Brand etwas Gutes in der Kürnbacher Vesperstube.

„Unter Volldampf!“ – 18. Kürnbacher Dampffest

Samstag/Sonntag, 11. & 12. Juni 2016

Von Samstag, 11. bis Sonntag, 12. Juni, steht das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach wieder unter Volldampf. Bereits zum 18. Mal treffen sich im Freilichtmuseum bei Bad Schussenried historische Dampfmaschinen, Straßenwalzen, Lokomobile und zahlreiche fahrbare Dampf-Modelle zu einem Dampftreffen, das in Süddeutschland seinesgleichen sucht.

Mehr als beeindruckend stellen sich vor der Kulisse der Jahrhunderte alten Bauernhäuser die Dampfwalzen, Dampftraktoren und Lokomobile aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Eine besondere Rarität kommt mit der 1905 gebauten englischen Dampfwalze der Firma Garrett & Son des Maschinisten Hans Künzler aus der Schweiz. Ebenfalls ein Hingucker: eine Militär-Zugmaschine aus dem Jahr 1918 nach dem „System Kemna“. Volldampf geben außerdem eine Cheddco-Straßenzugmaschine und eindrucksvolle Dampftraktoren etwa der Marke „Keck-Gonnerman“. Eine beeindruckende Performance legt auch das Kürnbacher Dampfungetüm von „Assmann & Stockder“ hin, das schnaubend und zischend wieder die historische Dreschmaschine antreiben wird. Ebenso erstaunlich sind die Lokomobilen, die ihre Dampfkraft einsetzen, um einen Strohschneider oder einen Steinbrecher anzutreiben, der die härtesten Brocken zu Kiesel zermalmt. Von wegen „heiße Luft“.

Selbstverständlich ist der Schwäbische Eisenbahnverein Bad Schussenried mit seinen zahlreichen Mini-Dampfbahnen wieder an beiden Tagen mit von der Partie. Eine Vielzahl detailgetreuer Nachbauten von Dampf- und Elektrolokomotiven verkehren auf dem 600 Meter langen Rundkurs der Dampfbahn und laden zu einer Rundfahrt ein. Auch eine Reihe an Dampftraktoren im Maßstab 1:3 drehen an dem Wochenende schnaubend ihre Runden auf dem Museumsgelände. Alle Interessierten können außerdem eine Ausstellung von detailgetreuen Dampfmodellen besuchen.

Die liebevoll restaurierten Maschinen unter Volldampf zu sehen, ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Die Maschinenführerinnen und -führer erklären gern alle technischen Details und lassen die Besucherinnen und Besucher hautnah spüren, welche Kraft auch in der über 100 Jahre alten Technik noch steckt.

Passend zum Dampffest gibt es frische Dampfnudeln aus der historischen Küche. Für das leibliche Wohl sorgen zudem die Schussenrieder Feuerwehr, die Vesperstube und der Schwäbische Eisenbahnverein, sowie die Museumsbäcker im historischen Backhaus. Auch die Brennerei ist geöffnet.

Ein Tag mit den Mettenberger Flachsbauern im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 5. Juni 2016

Am Sonntag, 5. Juni 2016, laden das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und die Flachsbauerngruppe aus Mettenberg von 10 bis 16 Uhr zu einem informativen und kreativen Aktionstag rund um Flachs ein.

Von 10 bis 16 Uhr freut sich die Flachsbauerngruppe aus Mettenberg mit einem spannenden Programm rund um die Flachspflanze und ihre erstaunliche Verwendungsvielfalt auf die Besucherinnen und Besucher. Ganz Meister ihres Fachs, veranschaulichen die Flachsbauern den Verarbeitungsweg von der Pflanze zur versponnenen Faser und darüber hinaus: Brechen, Schwingen und Hecheln sind eine mühsame Prozedur und dürfen von Groß und Klein gerne selber mal ausprobiert werden. Die Flachsbauern zeigen ganz anschaulich, wie man früher die Fasern und Fäden verwoben hat und welche Kleidungsstücke und Stoffe – auch heute noch – daraus hergestellt werden.

Nicht nur die Flachsfasern sind wertvoll – gerade auch die Leinsamen bieten erstaunliches: Sie eignen sich in der Küche, als Heilmittel und sogar im Müsli. Geschmacksprobe gefällig? Gerade das Leinöl, frisch gepresst von Elfriede Igel, bietet nicht nur in der Malerei Gelegenheit zum Einsatz. Die Besucher werden überrascht sein. Wertvolle Informationen gibt es zudem auf Ausstellungstafeln und alten Büchern … und zum Mitnehmen. Auch ein Besuch im Kürnbachhaus lohnt sich, wo Hildegard Igel den alten Webstuhl zum Beben bringt und dort aus den Fäden ganze Stoffe herstellt.

Natürlich kommen die jüngsten Besucher des Museumsdorfs nicht zu kurz. Sie können mit den Flachsbauern zusammen kreativ mit all dem arbeiten, was die Flachspflanze hergibt.

Für den großen Hunger bietet Friedhelm Brand in der Kürnbacher Vesperstube an diesem Tage wieder Schmackhaftes. Frisch Gebackenes gibt es für den kleinen Hunger aus dem historischen Backhäusle. Und bei den Flachsbauern gibt es noch den guten „Flachszopf“ … der garantiert nicht fasrig schmeckt!

„Tiere auf dem Bauernhof“ – Familiensonntag im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 29. Mai 2016

Am Sonntag, 29. Mai 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein, bei dem es von 10 Uhr bis 16 Uhr tierisch zugeht – denn die Tiere des Museumsdorfes stehen an diesem Tag im Mittelpunkt.

Am Sonntag, 29. Mai 2016, freuen sich die Tiere des Oberschwäbischen Museumsdorfes Kürnbach von 10 bis 16 Uhr auf viele große und kleine Besucher, die sich für alte Haustierrassen und deren Nutzung interessieren.

Die Besucher des Museumsdorfes dürfen an diesem Tag dabei sein, wenn unsere Merinofleischschafe von dem Scherer Berthold Zwerger einen neuen Haarschnitt bekommen und auf dem Sommer vorbereitet werden. Wie die Wolle dann weiterverarbeitet wird, zeigt Angelika Baur, die sich bei der Arbeit mit dem kostbaren Naturmaterial gerne von Interessierten über die Schulter schauen lässt. Wie die Wolle zu Garn gesponnen wird, zeigt außerdem der Spinntreff des Museumsdorfes an seinen surrenden Spinnrädern. Auch für Pferdefreunde ist einiges geboten: Am Göpel wird gezeigt, wie wichtig Pferde früher in der Landwirtschaft waren. Wer nicht nur zugucken möchte, kann mit einem Pony über das Museumsgelände reiten oder die Rheinisch Deutschen Kaltblüter mit ihrem Fohlen besuchen. Spannende Details zu Tieren auf dem Bauernhof verrät der Tierarzt Dr. Roland Specker bei seinen Führungen. Wer lieber etwas mehr über Bienen wissen möchte, kann sich dem erfahrenen Imker Erich Stark bei einer Führung am Bienenhaus anschließen.

Die wilden Museumshühner bekommen an diesem Sonntag Gesellschaft von kuscheligen Küken, die erst wenige Tage alt sind – in ihrem Kükenheim freuen sie sich auf einen Besuch. Auch die frisch im Museumsdorf eingetroffenen Schwäbisch-Hällischen Schweine können es kaum abwarten, an diesem Tag im Mittelpunkt zu stehen. Und alte Bekannte wie das Museumsbraunvieh und die Zwergziegen blicken dem Besuch ebenso aufgeregt entgegen. Dass früher auf dem Bauernhof nichts weggeworfen wurde und alle Teile eines Tieres verwertet wurden, wird an verschiedenen Stationen vorgeführt: Margot Seefelder vom Kleintierzuchtverein Bad Wurzach zeigt, wie man aus Tierfellen weiche und warme Kissen, Decken und Kuscheltiere nähen kann und der Riemenschneider Norbert Bischofsberger fertigt mit den Kindern kleine Lederbeutel an.

Auch sonst gibt es an diesem Familiensonntag viele Mitmachangebote – bei denen sich natürlich auch alles um das liebe Vieh dreht. Die Kleinsten haben die Möglichkeit, kleine Schafe aus Wollflies zu basteln und mit nach Hause zu nehmen. Bei Franz Fiesel können kleine Handwerker und Handwerkerinnen Tiere aus Holz bauen. Bei den Bezirksimkern gibt es die Option, selbst Kerzen zu ziehen und zu verstehen, warum Bienen so wichtig für die Menschen sind. Wer sich für fantasievolle Tiergeschichten interessiert, kann sich bei der Märchenerzählerin Edith Rauta im Hirtenhaus zurücklehnen und entspannen.

Auch für Kulinarisches ist gesorgt. Der Museumsbäcker versorgt die Besucher mit leckeren Köstlichkeiten aus dem historischen Backhaus und die Damen von „Service direkt“ bewirten im Tanzhaus. Passend zum Thema bietet auch die Schäferei Engel Leckereien vom Lamm an. Wer lieber richtig einkehren möchte, kann dies im sonnigen Biergarten der Vesperstube des Museums – dort gibt es beliebte oberschwäbische Spezialitäten.

Aktionsnachmittag „Backen wie früher“

Sonntag, 22. Mai 2016

Am Sonntag, 22. Mai 2016, lädt Museumsbäcker Dietmar Neltner im Museumsdorf Kürnbach von 13 bis 16 Uhr Klein und Groß ins historische Backhäusle ein.

Nur nicht hudeln! Dietmar Neltner aus Bad Schussenried heizt seit Jahren dem historischen Backhäusle so richtig ein und weiß, was es mit dem Hudel auf sich hat. Am Sonntag, 22. Mai 2016, lädt er von 13 bis 16 Uhr unter dem Motto „Backen wie früher“ besonders die kleinen Besucher des Museumsdorfs dazu ein, mit Hand anzulegen. Ob Kneten, Teig ausrollen oder Brezeln schwingen – an diesem Tag darf jeder kleine Mäuschen aus Süßteig, frische Seelen oder leckeres Partygebäck backen. Passend zum Sommer gibt es leckere Ideen zur Grillsaison und darüber hinaus auch Tipps und Kniffe für den heimischen Backofen. 

Um 13.30 Uhr lädt Monika Doubeck zu einer freien Sonderführung für Klein und Groß ein und veranschaulicht den Alltag von Kindern anno dazumal. Zudem dreht an diesem Tag die Minidampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. wieder ihre Runden und Museumswirt Friedhelm Brand freut sich auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

 

 

Pfingsten im Museumsdorf: Kinder schmieden und backen

Pfingstsonntag/-montag, 15. und 16. Mai 2016

Am Pfingstsonntag und -montag können die kleinsten Museumsbesucher aktiv erleben, was es mit dem Schmieden und dem Backen auf sich hat.

Zum Pfingstausflug mit der Familie ins Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried. Dort können die jüngsten Museumsbesucher die „offene Werkstatt“ betreten und das Schmiedehandwerk selber ausprobieren. Wie man ganz klassisch Eisen in eine neue Form zwingt, zeigt Albert Ehrhart am Pfingstsonntag, 15. Mai 2016 von 11 bis 16 Uhr und lässt die Kleinsten am Amboss arbeiten. Museumsbäcker Reiner Schowald zaubert frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses und lädt alle Kinder zum gemeinsamen Backen wie früher ein. An diesem Sonntag dreht auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins wieder schnaubend ihre Runden.

Tags darauf, Pfingstmontag, 16. Mai 2016, von 11 bis 16 Uhr, schwingt Hermann Heck den Hammer und zeigt den Kindern in der Schmiede, wie man aus glühendem Eisen einfache Gegenstände schmiedet. Auch an diesem Tag holt Museumsbäcker Schowald zusammen mit den Kleinen leckere Backwaren aus dem Holzofen des historischen Backhauses Zell von 1886.

An beiden Tagen freut sich Museumswirt Friedhelm Brand auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

14. Oldtimer-Schlepper-Treffen im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 8. Mai 2016

Bereits zum 14. Mal lädt das Museumsdorf Kürnbach zu seinem Oldtimer-Schlepper-Treffen ein. Gemeinsam mit den Oldtimerfreunden Federbach-Schussen erwartet das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried am Sonntag, 8. Mai von 10 bis 16 Uhr über 200 historische Schlepper. Wer mit seinem Oldtimer-Schlepper ins Museumsdorf fährt, erhält freien Eintritt und ein Freigetränk.

Bereits am Samstag, 7. Mai können die Besucher des Museumsdorfs einen vagen Einblick dessen bekommen, was am Sonntag, 8. Mai geboten wird: die ersten Schlepper reisen an, bringen sich auf dem Museumsgelände in Position und können bestaunt werden.

Am Sonntag, 8. Mai geht es dann von 10 bis 16 Uhr in die die Vollen: Beim Geschicklichkeitsfahren dürfen die Fahrer beweisen, dass sie mit ihren eisernen Schätzchen umgehen und manches Hindernis überwinden können – hübsche Preise winken zudem.

Doch nicht nur für Fahrer alter Dieselrösser ist das Schlepper-Treffen etwas ganz Besonderes: gerade für technikbegeisterte Laien und Familien ist der Anblick der Stahlboliden vor der Kulisse der Jahrhunderte alten Bauernhäuser mehr als reizvoll. Um 12.30 Uhr erfahren die Besucher und Fahrer bei einer Schleppervorstellung Interessantes zu ausgewählten Oldtimern. Das Wettheizen der Schlepper um 14 Uhr stellt einen weiteren Höhepunkt dar.

Vorführungen
Einen Einblick in die landwirtschaftliche Arbeit bekommen die Besucherinnen und Besucher bei Mähvorführungen mit dem Messerbalken sowie bei Vorführungen von anderen landwirtschaftlichen Maschinen und historischen Motorsägen. Wer die kraftvolle Arbeit des Schmiedes bewundern möchte, ist in der Museumsschmiede genau richtig. Auch die selbstfahrende Bandsäge aus den 1930er-Jahren ist ein Hingucker und veranschaulicht die Mühen des Holzsägens eindrucksvoll. Besonders attraktiv ist auch die Schlepper-Modell-Schau im Tanzhaus.

Die kleinen Besucher können ab 10 Uhr solange der Vorrat reicht Schlepper aus Holz basteln. Auch die Mini-Dampfbahn ist den ganzen Tag über in Betrieb – ein Spaß für die ganze Familie. Groß und Klein können sich zudem von der zünftigen Stimmungsmusik von „Rosi & Tila“ begeistern lassen.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Besucherinnen und Besucher können sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried und in der Vesperstube stärken. Unter anderem reicht der Museumsbäcker frisch Gebackenes aus dem Backhaus.

 

 

Vater(und Kind)tag: Werken mit Holz im Museumsdorf

Donnerstag, 5. Mai 2016

Am Vatertag, Donnerstag, 5. Mai 2016, bauen die Kleinsten im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach von 11 bis 16 Uhr Insektenhotels und der Papa geht helfend zur Hand. Eine Kinder-Sonderführung und weitere Bastelangebote runden den Tag ab.

Zum Vatertag geht es auf ins Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach. Unter dem Motto „Vater(und Kind)tag – Werken mit Holz“ wird am Donnerstag, 5. Mai, von 11 bis 16 Uhr fleißig drauf los gewerkelt: Mit Papas Hilfe bauen die jüngsten Museumsbesucher gegen einen geringen Unkostenbeitrag verschieden große Insektenhotels und Nisthäuschen. Unter fachkundiger Leitung von Erich Schneider und Berthold Tessmer können die Kleinsten wie richtige Handwerker feilen, hämmern und sägen. Außerdem tragen sie mit dem Bau eines Insektenhotels aktiv zum Natur- und Insektenschutz bei.

Um 13.30 Uhr können die kleinen Museumsbesucher mit Monika Ströbele auf einer Sonderführung den bäuerlichen Kinderalltag zu Urgroßmutters Zeiten erleben. Zudem können die Kinder mit Franz Fiesel hübsche Tierchen aus Holz bauen und sich an der Arbeit des Museumsbäckers Neltner beteiligen.

Fürs leibliche Wohl sorg Museumswirt Friedhelm Brand in seiner gemütlichen „Vesperstube“ mit sonnigem Biergarten.

 

Traditionelles Maisingen und Führung durch die Streuobstwiesen

Sonntag, 1. Mai 2016

Am Sonntag, 1. Mai 2016, unterhält das oberschwäbische Original Bernhard Bitterwolf beim traditionellen Maisingen im Museumsdorf Kürnbach auf echt schwäbische Weise. Dazu gibt es eine Führung durch die Streuobstwiese. Ein Tipp für den Maiausflug nicht nur für Familien.

Was wäre der 1. Mai in Kürnbach ohne das traditionelle offene Singen mit dem bekannten oberschwäbischen Barden Bernhard Bitterwolf?! Alle, die gerne selber singen oder alte Weisen hören, aber auch modernen Volksliedern nicht abgeneigt sind, kommen am Sonntag, 1. Mai, ab 15 Uhr im Tanzhaus voll auf ihre Kosten. Jeder, der Bernhard Bitterwolf schon einmal erlebt hat, kann von der humorvollen, aber auch hintersinnigen Weise berichten, mit der der Bad Waldseer an der Gitarre zu begeistern weiß. Ob Schwäbisches Liedgut oder selbst komponierte Mundartstücke: Bitterwolf macht das Volksliedsingen zu einem wahren Erlebnis. Gerade das Singen mit der Familie macht besonders viel Laune.

Wer seinen Maiausflug schon früher beginnen möchte, ist bei der Führung durch die Streuobstwiesen um 11 Uhr richtig. Über 150 blühende Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume machen das Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried im Frühjahr zu einem lohnenden Ausflugsziel. Was es mit dem Obstbau und der Hege und Pflege der Bäume auf sich hat, führt der ehemalige Kreis-Gärtnermeister Ludwig Schwarz in einer kostenlosen, gut 90-minütigen Führung aus.

„Aus Omas Kochbuch“ – Familiensonntag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 24. April

Am Sonntag, 24. April 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein, bei dem es von 10 Uhr bis 16 Uhr um die Köstlichkeiten aus Omas Kochbuch geht.

Am Sonntag, 24. April, lädt das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr seine kleinen und großen Besucher dazu ein, in den alten Rauchküchen verschiedene traditionelle Speisen zu kosten und natürlich auch zuzubereiten – natürlich immer nach Omas altbewährtem Rezept.

Bei den Landfrauen vom „Service direkt“ haben Kinder in der Küche des Hauses Laternser die Möglichkeit, Kartoffelpuffer selbst zu reiben, ausbacken zu lassen und sie sich dann schmecken zu lassen. Um die Kartoffel geht es auch bei Vorführungen mit dem historischen Kartoffeldämpfer, bei denen Probieren natürlich ausdrücklich erwünscht ist. Die „Leinöl Manufaktur Igel“ vermittelt Wissenswertes über Leinsamen und zeigt, was daraus hergestellt werden kann und wie geschmacklich hervorragend das Leinöl zu den frisch gedämpften Kartoffeln passt.

Im Haus Hepp-Ailinger können die Besucher Tina Althoff bei der Herstellung von leckerem Schwarzmus, der klassisch oberschwäbischen Morgenspeise, zur Hand gehen. Ebenso können die großen und kleinen Besucher selbst nachvollziehen, wie schwer die Herstellung von Butter zu Omas Zeiten noch war. Nach getaner Arbeit darf natürlich gekostet werden, wie frische Butter mit leckeren Kräutern schmeckt. Die gute Butter steht auch bei schmackhaften Butternudla im Fokus – einem schwäbischen Klassiker, der bestimmt bei einigen Besuchern Kindheitserinnerungen aufkommen lässt. Bei Museumsbäcker Rainer Schowald können die Kinder sich ihr eigenes Zöpfle oder Stockbrot backen.

Für die Besucher mit größerem Hunger bieten die Damen vom „Service direkt“ im Tanzhaus oberschwäbische Leckereien, wie deftige Maultaschen mit Salat an. Abgerundet wird der Tag durch weitere Mitmachprogramme: So bieten die Bezirksimker ein buntes Programm um Honig und Wachs. Wer in den Museumsküchen zu viel genascht hat, kann sich beim Dreschen wieder ein wenig Appetit holen – denn nicht umsonst hieß es zum Großmutters Zeiten „Essen wie ein Scheunendrescher“. An den Bastelstationen können die Kinder ein kleines Pflanztöpfchen herstellen oder ihr eigenes Geschirrtuch kreativ bedrucken, während Claudia Klausner um 14.30 Uhr in der Riefstube des Tanzhauses ihr gelungenes Buch über Streuobst „Oberschwäbische Früchtchen“ vorstellt. Für kleine und große Eisenbahnliebhaber fährt darüber hinaus an diesem Sonntag auch die Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins.

Im Museumsdorf wird immer mehr gemeckert

Das Meckern hat im Museumsdorf zugenommen – das liegt aber nur an den drei frisch eingezogenen Zwergziegendamen Emma, Paula und Sophie.

Seit Mitte April ist im Gehege der Kürnbacher Ziegen noch ein bisschen mehr los als sonst. Drei neue Ziegendamen sind eingezogen, um ein wenig frischen Wind in die Ziegenherde zu bringen. Die niedlichen Neuen hören auf die Namen Emma, Paula und Sophie – und fühlen sich in ihrem neuen Zuhause pudelwohl.

Im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach erinnern die Ziegen an die Zeit, als Ziegen noch eine wichtige Rolle für die Ernährung der ärmeren Bevölkerung spielten. Als „Kuh des kleinen Mannes“ sicherten sie die Milch- und Fleischversorgung derer, die sich keine Kuh leisten konnten. Ziegen brauchten nur wenig Futter und gaben trotzdem am Tag bis zu eineinhalb Liter Milch.

Milch müssen die munteren Ziegen heute nicht mehr geben. Vielmehr freuen sie sich über reichlich Besuch von den kleinen und großen Besuchern des Museumsdorfs. 

 

 

Offene Führung im Museumsdorf

Sonntag, 17. April 2016

Am Sonntag, 17. April 2016, lädt das Museumsdorf Kürnbach um 15 Uhr zu einer kostenlosen öffentlichen Führung rund ums Landleben anno dazumal ein.

Unter dem Motto „Geschichte und Geschichten“ bringt Museumsführerin Monika Doubeck den Besucherinnen und Besuchern das oberschwäbische Landleben anno dazumal auf unterhaltsame Weise näher. Wie sah der Dorfalltag vor rund 100 Jahren aus? Wer lebte auf dem Land? Welchen Arbeiten gingen die Menschen nach? Was für Abwechslungen boten sich zum arbeitsreichen Landleben? Antworten auf diese und weitere Fragen weiß Monika Doubeck und kennt auch manche heiteren und spannenden Anekdoten darüber hinaus. Treffpunkt für die Führung ist am Eingangsgebäude. Die Führung ist kostenlos.

Frisch Gebackenes gibt es beim Museumsbäcker im historischen Backhaus und für den größeren Hunger bereitet Friedhelm Brand etwas Gutes in der Kürnbacher Vesperstube.

Kurs „Obstbäume veredeln“

Freitag, 15. April 2016

Dipl.-Ing. Alexander Ego lehrt am 15. April um 14 Uhr im Museumsdorf Kürnbach die Technik, mit der auf einem Baum verschiedene Obstsorten wachsen.

Auch wenn das Wetter noch manchmal Kapriolen schlägt: Der Frühling ist da. Deshalb findet am Freitag, 15. April 2016, um 14 Uhr im Museumsdorf Kürnbach ein Obstbaum-Umveredelungskurs mit Gartenbauingenieur Alexander Ego von der Kreisberatungsstelle für Garten- und Obstbau statt.

Für das Pfropfen hinter der Rinde ist jetzt die ideale Jahreszeit. Mit dieser Technik lassen sich mehrere, auch unterschiedliche reifende und lagerbare Sorten auf einen Baum veredeln. So gedeihen beispielsweise im Museumsdorf Kürnbach 200 Obstsorten auf rund 150 Bäumen. Durch das Aufpfropfen kann jeder Obstbaumbesitzer dazu beitragen, alte Obstsorten zu erhalten. Alte Obstsorten besitzen viele Eigenschaften, darunter beispielsweise auch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, die sie auch für kommende Generationen wichtig und schützenswert machen. Alle dazu nötigen Informationen und Kniffe erfahren die Hobbygärtner in dem etwa zweistündigen Kurs im Museumsdorf. 

Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Museums. An der Kasse kann die Kursgebühr von drei Euro pro Person bezahlt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Großer historischer Handwerkertag

Sonntag, 10. April 2016

Am Sonntag, 10. April 2016, wird im Museumsdorf Kürnbach alte Handwerkstradition lebendig. Zahlreiche Meister alter und neuer Handwerkskunst zeigen von 10 bis 18 Uhr ihre Tricks und Kniffe.

„Des Handwerkers Fleiß und Ehre“ ist zum geflügelten Wort geworden. Am Sonntag, 10. April 2016, können sich die Besucherinnen und Besucher des Museumsdorfs Kürnbach vom Wahrheitsgehalt dieser Worte überzeugen und von 10 bis 18 Uhr zahlreichen Handwerkern über die Schulter schauen, von denen viele ihre schönen Handwerkswaren auch zum Verkauf anbieten. Zu den Höhepunkten gehören das Schmieden in der historischen Schmiede und die Arbeit am Webstuhl im 350 Jahre alten Kürnbachhaus.

Daneben präsentieren beim Großen Handwerkertag auch andere Könner ihre traditionellen Handwerke: Herrenschneiderin, Glasbläserin, Seegrasspinner, Zimmermänner, Korbmacher, Drechsler, Klöpplerin, Besenbinder, Wagner, Flaschner, Riemenschneider, Töpferin, Holzschnitzer und einige mehr zeigen an diesem Sonntag ihre Handwerkskunst. Die Besucher erleben dabei komplizierte handwerkliche Feinarbeit wie auch körperlich anstrengende Arbeitsvorgänge aus Zeiten vor der industriellen Massenfertigung hautnah. Ebenso beeindruckend sind die Leistung der Kürnbacher Dampfmaschine von 1912, die die Dreschmaschine antreibt, und die Arbeit an der selbstfahrenden Bandsäge von 1933.

Wer mehr über traditionelles Handwerk auf dem Land erfahren möchte, kommt im Gespräch mit den Handwerkern und bei informativen Schautafeln auf seine Kosten. Toll für Kinder: die schweißtreibende Arbeit der Dreschflegler selbst ausprobieren, Dinkelkissen nähen, Blumen binden oder eine Kutschenfahrt durchs Museumsdorf. Ein nostalgischer Hingucker sind zudem die Bearbeitung von Grünholz auf der Wippdrehbank, Vorführungen zum traditionellen Umgang mit der Sense und die Tänze des Trachten- und Heimatvereins „Rißtaler“.

Im Tanzhaus bietet der Trachtenkreis Ochsenhausen leckere Maultaschen und Kartoffelsalat an. Kaffee und Kuchen servieren die Damen aus Ochenhausen wie auch die „Rißtaler“ im Haus Laternser. Für das leibliche Wohl sorgen außerdem die Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried mit deftigen Mahlzeiten im Ziegelstadel, die gemütliche Vesperstube mit ihrem Biergarten und der Museumsbäcker im historischen Backhaus.

Auch lädt die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. Groß und Klein zu einer Fahrt unter Dampf ein, während im historischen Brennhaus der gute Kürnbacher Schnaps destilliert wird.

„Oberschwaben und Österreich“ – Dr. Kurt Diemer trägt im Museumsdorf vor

Sonntag, 3. April 2016

Am Sonntag, 3. April 2016, berichtet Dr. Kurt Diemer im Museumsdorf Kürnbach um 14 Uhr von der Beziehung Oberschwabens zu Österreich.

Kreisarchivdirektor a.D. Dr. Kurt Diemer, einer der intimsten Kenner oberschwäbischer Geschichte, gewährt am 3. April um 14 Uhr im historischen Tanzhaus Einblicke in das Thema „Oberschwaben und Österreich“.

Die Beziehung Oberschwabens zu Österreich in seiner politischen und territorialen Bedeutung ist komplex. Von den einen als „Schwanzfeder des Kaiseradlers“ belächelt, war das katholisch geprägte Vorderösterreich für die anderen ein Erinnerungsort, der im 19. Jahrhundert einer gefühlten Kolonialisierung durch das evangelische Altwürttemberg entgegen stand. Dr. Diemer weiß wie kein Zweiter über dieses spannungsgeladene Beziehungsgeflecht zu referieren.

Rund um den Vortrag können sich die Museumsbesucher im historischen Backhäusle oder in der Kürnbacher Vesperstube stärken.

Ostern im Museumsdorf - Ein Vergnügen für die ganze Familie!

Ostersonntag & Ostermontag, 27. & 28. März 2016

An Ostersonntag, 27. März, und Ostermontag, 28. März, schaut der Osterhase im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach vorbei und lädt zu einem Osterspaziergang zwischen Jahrhunderte alten Gebäuden ein. Mit dabei: der Zuckerhasenbäcker!

Hasen und Ziegen streicheln für die Kleinen, Erholung für die Großen – im Museumsdorf Kürnbach erwartet die Besucher an beiden Ostertagen von 10 bis 16 Uhr ein entspanntes Osterprogramm. Am Ostersonntag versteckt der Osterhase ab 10 Uhr für jedes Kinder eine kleine Überraschung im Museumsdorf. Dazu gibt es bis 16 Uhr ein tolles Kreativ- und Bastelprogramm: bunte Osterkörbchen und hübsche Papierhasen – selbst gemacht ist eben doch hübscher als selbst gekauft. Wer genug gebastelt hat, kann im Anschluss die Kollegen des Osterhasen besuchen: flauschige Häschen freuen sich in der Tenne des Hauses Laternser auf Besuch.

Auf dem Osterspaziergang durchs Museumsdorf können die Besucher aber noch mehr entdecken: im Ziegelstadel zeigt Zuckerhasenbäcker Markus Hammer aus Riedlingen sein aufwändiges Handwerk. Natürlich dürfen seine süßen Köstlichkeiten nicht nur bestaunt, sondern auch probiert und erworben werden – eine naschhafte Attraktion wie anno dazumal! Wer sich für Handarbeit interessiert ist an beiden Tagen in der Riefstube des Historischen Tanzhauses genau richtig: Daniela Brüchle zeigt die feine Kunst des Spitze Herstellens mit der Occhi-Technik. Daneben können die kleinsten Museumsbesucher Eier färben wie zu Großmutters Zeiten.

Für den Hunger reicht die Rißtaler Trachtengruppe Süßes und Herzhaftes im Tanzhaus, während Museumsbäcker Dietmar Neltner österliche Leckereien aus dem Ofen des historischen Backhäusles holt und bei Friedhelm Brand in der Vesperstube klassische oberschwäbische Gerichte warten.

Am Ostermontag bietet das Museumsdorf von 10 bis 16 Uhr das attraktive Programm des Vortags noch einmal an.

Erfolgreicher Saisonstart des Museumsdorfs Kürnbach

Der Saisonauftakt am vergangenen Sonntag mit nahezu 2.000 Besuchern war mehr als erfolgreich“, so das Fazit von Landrat Dr. Heiko Schmid zur Eröffnung der diesjährigen Saison des Oberschwäbischen Museumsdorfes Kürnbach.

Mit dem Erlebnistag „Die 1960er-Jahre auf dem Land“ läutete das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach am gestrigen Tage seine diesjährige Museumssaison ein. Von 10 bis 17 Uhr bot das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried seinen Besuchern einen abwechslungsreichen Tag mit zahlreichen Vorführungen zu Landwirtschaft und Lifestyle vor 50 Jahren.

„Die tolle Besucherresonanz zeigt uns, wie gerne die Menschen nach Kürnbach kommen und wie qualitativ hochwertig das inhaltliche Angebot des Museumsdorfs ist“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. Die Veranstaltung wartete mit Modenschauen, Tanzvorführungen, Oldtimerschau, landwirtschaftlichen Aktionen, Kulinarischem und Alltagsgeschichtlichem rund um das Leben auf dem Land in den 1960er-Jahren auf. Dr. Schmid fährt fort: „Der starke Saisonstart gibt dem Museumsteam noch einmal Rückenwind für die anstehenden Veranstaltungen, wie den Historischen Handwerkertag am 10. April.“

Der Erlebnistag zu den 1960ern markierte zugleich den gemeinsamen Saisonstart der sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg („7 im Süden“), die sich mit regionaltypischen Snacks und Informationen zu ihren Museumsangeboten präsentierten. Ebenfalls mit von der Partie war das SWR-Fernsehen, das einen SWR-„Treffpunkt“ aufzeichnete, der am Ostersonntag (27.3.) um 18.45 Uhr ausgestrahlt wird.

Erlebnistag "Die 1960er-Jahre auf dem Land" - Gemeinsamer Saisonstart der "Sieben im Süden"

Sonntag, 20. März 2016

Am 20. März 2016 lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einer Zeitreise der besonderen Art ein. Beim gemeinsamen Saisonauftakt der sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg dreht sich alles um Jukebox-Schlager und Oldtimer, Fliegenpilz-Eier und den Alltag vor 50 Jahren! Und wer in den 60ern geboren wurde, erhält an diesem Tag freien Eintritt. Mit dabei: Kamerateams vom SWR-Fernsehen.

Wer in Erinnerungen schwelgen oder eine vergangene Zeit kennenlernen möchten, ist am 20. März 2016 von 10 bis 17 Uhr im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach genau richtig: mit einem abwechslungsreichen Erlebnistag voller unterhaltsamer Vorführungen zum Alltagsleben vor 50 Jahren eröffnet das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried seine Museumssaison. Wer in den 1960er geboren ist, erhält an diesem Tag sogar freien Eintritt.

Was das gesellschaftlich hochspannende Jahrzehnt der 60er auf dem Dorf zu bieten hatte, wird in attraktiven Vorführungen und Ausstellungen veranschaulicht. Sowohl der Auftritt des Alleinunterhalters Hardy Bergen als auch die energiegeladenen Performance der Tanzgruppe „Rocking Biber“ kolorieren den Lebensstil 60er ebenso wie zwei Modenschauen mit ihren Models in Etuikleid und Minirock: wie die Kleidung zum Ausdruck jugendlichen Freiheitsdrangs wurde, kann hier bestaunt werden. Wer indes landwirtschaftliche Arbeitsvorgänge der 1960er erleben möchte, die zwischen Tradition und fortschreitender Technisierung pendelten, ist bei Vorführungen mit der vom Allgaier-Schlepper angetriebenen Dreschmaschine, beim Pflügen mit dem Einachsschlepper oder dem Säen mit der Tier-gezogenen Sämaschine genau richtig.

Doch damit nicht genug, immerhin hat dieses Jahrzehnt einiges zu bieten: Dorfkultur und städtisches Leben vermischen sich. Massenmedien wie Radio und Fernsehen sind bald fester Bestandteil des Alltags. Frühere Luxusartikel werden tägliche Gebrauchsgegenstände und industriell gefertigte Nahrungsmittel haben längst ihren festen Platz in jeder Küche. All dies findet sich in ausgewählten Museumsgebäuden. Filmausschnitte von Klassikern des 60er-Jahre-Kinos erwecken nicht nur Nostalgie, sondern zeigen auch die Veränderungen im Bereich der Filmtechnik. Oldtimer-PKWs vom OMV Bad Buchau, Oldtimer-Schlepper von den Oldtimerfreunden Federbach-Schussen und ein Historischer Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried veranschaulichen Mobilitätssinn, Technisierung und Antriebskraft der 60er. Zudem lassen Modelleisenbahnen von einst die Herzen von so Manchem Nostalgiker höher schlagen. Daneben begegnen den Besuchern allerlei Gestalten in zeittypischer Kleidung, beispielsweise der zur damaligen Zeit nicht mehr allzu häufig anzutreffende Gemeinde-Ausscheller. Auch die Kleinsten kommen nicht zu kurz: ein Bastel- und Spielangebot wie anno dazumal macht sicher Laune!

Und auch Kulinarisch gibt es vieles zum (wieder)entdecken: Wackelpudding, Bowle und kalte Platten, garniert mit Fliegenpilz-Ei, oder Knabbereien aus der Etagere – probieren erwünscht! Ebenso gibt es frisch gebackenes aus dem historischen Backhäusle, Rosenküchle aus dem Hohenlohischen, Kaffee und Kuchen sowie gutes aus dem Topf vom „Service direkt“ im Historischen Tanzhaus, Saumagen und Grillgut von der Feuerwehr Bad Schussenried  sowie schwäbische Leckereien in der Kürnbacher Vesperstube.

Dieser Erlebnistag markiert zugleich den gemeinsamen Saisonstart der sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg („7 im Süden“), die sich mit regionaltypischen Snacks und Informationen zu ihren Angeboten präsentieren. Ebenfalls mit von der Partie ist das SWR-Fernsehen, das an diesem Tag einen SWR-„Treffpunkt“ aufzeichnet, der eine Woche später, am Ostersonntag (27.3.), ausgestrahlt wird

Baumschneideseminar in Kürnbach

Freitag, 19. Februar 2016

Am Freitag, 19. Februar 2016, findet im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach ein Obstbaum-Schneideseminar statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Museumseingang.

Im Februar ist die beste Schnittzeit für Gehölze. Deshalb bietet die Kreisberatungsstelle für Garten- und Obstbau auch in diesem Jahr ein Obstbaum-Schneideseminar an. Inhalte sind der fachgerechte Erziehungsschnitt an Jungbäumen sowie Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung alter Obstbaumbestände.

Die Teilnehmer lernen die richtigen Techniken für den Schnitt an Jung- und Altbäumen, an Obstbaumhochstämmen sowie an Obstbaum-Neupflanzungen kennen. Zusätzlich vermittelt der Kurs Hintergrundwissen zur Kunst des Baumschneidens. Am Beispiel der Kürnbacher Obstwiesen wird verdeutlicht, welche Bedeutung der Streuobstbau für den Erhalt des Landschaftsbilds und den Schutz der Umwelt einnimmt.

Angeleitet werden die Kursteilnehmer von Dipl.-Ing. Alexander Ego sowie den erfahrenen Baumwarten Michael Ege und Ludwig Schwarz. Benötigt wird der Witterung angepasste Kleidung. Werkzeug muss nicht mitgebracht werden. Die Kursgebühr von drei Euro pro Person kann direkt an der Museumskasse bezahlt werden. Eine Voranmeldung ist nicht nötig!

Veranstaltungen 2016

Das Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.