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Aktuelles

Herbstzauber im Museumsdorf – der Kürnbacher Herbstmarkt bietet Genuss für alle Sinne

Sonntag, 2. Oktober

Über 100 Aussteller, tausende begeisterte Besucher: Bereits zum zwölften Mal lädt der Herbstmarkt im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach zum Bummeln, Stöbern und Probieren ein. Am Sonntag, 2. Oktober 2016, zeigt sich hier von 10 bis 18 Uhr der Herbst von seiner schönsten Seite.

Im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried ist der Herbst eingezogen: Die leuchtenden Äpfel und die altehrwürdigen Bauernhäuser bilden den stimmungsvollen Rahmen für das bunte Angebot von über 100 Ausstellern, die Dekoratives, Nützliches und Wohlschmeckendes aus der Region auf dem Herbstmarkt anbieten.

Ein Höhepunkt des Herbstmarktes stellt wieder die weithin berühmte Apfelausstellung mit gut 300, zum Teil sehr seltenen Apfel- aber auch Birnensorten dar. Zu bestaunen gibt es außerdem rund 150 Kartoffel- und 100 verschiedene Kürbis- und Tomatensorten.

Viele kommen immer wieder zum Herbstmarkt und freuen sich auf die großen und kleinen Köstlichkeiten, die man an den Ständen probieren kann – sei es bei den frischen Leckereien aus dem historischen Backhaus, bei den vielen Spezialitäten aus der Region, von Dennete über Spezialitäten vom Grill hin zu Käse- und Obstköstlichkeiten. Genießen auf Oberschwäbisch kann man auch mit einem prickelnden Birnenschaumwein, einem Gläschen fruchtigen Likör oder würzigen Kaffeespezialitäten. Für die richtige Untermalung sorgen „Blasmusik pur“ und die „Musikkapelle Möhringen“.

Daneben findet sich viel Nützliches und Schönes für Haus und Garten: Pflanzen, Materialien oder Geräte für die Gartengestaltung oder den Obstbau, Dekorationen für drinnen und draußen, Schmuck und Düfte, Antikes und Modernes laden die Besucherinnen und Besucher ein. Wer seinen Obst- oder Ziergarten fürs neue Jahr vorbereiten oder sein Heim für den Winter gemütlich gestalten will, ist im Museumsdorf richtig.


Darüber hinaus erfahren die Besucher alte Techniken beim Holzschnitzen, Korbflechten, an der Sockenstrickmaschine oder beim Sensen und Dengeln. Kinder können zudem bei den Bezirks-Imkern aus Biberach beim Kerzenziehen helfen. Zudem lädt die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. Groß und Klein zu einer Fahrt ein.

 

 

„Gschwätzt ond gsonga“ – Mundart im Museumsdorf

Sonntag, 25. September

Echt Schwäbische Mundart, mal heiter mal nachdenklich, geben bekannte Mundart-Künstler im Museumsdorf Kürnbach am Sonntag, 25. September 2016, ab 14 Uhr im historischen Tanzhaus zum Besten.

Am Sonntag, 25. September 2016, laden von 14 bis 16.30 Uhr bekannte Mundart-Künstler ein, dem gesprochenen und gesungenen, aber in jedem Fall echt schwäbischen Wort zu lauschen. Marlies Grötzinger aus Burgrieden und Hermann Wax aus Ehingen bilden die Fixpunkte des Mundart-Nachmittags und werden vom Bad Waldseer Original Barny Bitterwolf musikalisch umrahmt.

Marlies Grötzinger, 2013 mit der Heimatmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, ist eine Mundartkünstlerin mit vielen Facetten: Gedichte, Anekdoten, Kurzgeschichten, … und seit 2014 auch Romane („Seenot“) finden sich im Portfolio der gebürtigen Laupheimerin. In Kürnbach bringt Marlies Grötzinger eine humorvolle aber auch zum Nachdenken anregende Auswahl an Mundart-Stücken zu Gehör.

„Eine Etymologie des Schwäbischen“ – unter diesem Titel veröffentlichte Hermann Wax ein vielbeachtetes Werk zur Erforschung der Schwäbischen Mundart, das „schlicht und einfach die Neugier der Schwaben im Umgang mit sich selbst und ihrer Sprache befriedigen solle“. Hermann Wax präsentiert eine bunte Auswahl an Schwäbischen Worten und wird mit seinen wissensreichen Erklärungen für so manches Aha!-Erlebnis sorgen.

Bernhard Bitterwolf bildet mit seinen unterhaltsamen Liedern und hintersinnigen Texten den musikalischen Rahmen. Mit dieser hochkarätigen Besetzung geht die Kürnbacher Mundart-Reihe in die bereits sechste Runde. Zu dem Mundart-Potpourri der Wort-Künstler reicht die Trachtengruppe aus Stafflangen Kaffee und Kuchen. Unterstützt wird diese Veranstaltung vom Förderverein „Schwäbischer Dialekt“ e.V., der sich seit über zehn Jahren erfolgreich um die Erhaltung der hiesigen Mundart als Kulturgut, Kommunikationsform und Identifikationssymbol bemüht.

Aktionsnachmittag „Backen wie früher“

Sonntag, 18. September

Am Sonntag, 18. September 2016, lädt Museumsbäcker Reiner Schowald im Museumsdorf Kürnbach von 13 bis 16 Uhr Klein und Groß ins historische Backhäusle ein.

Nur nicht hudeln! Reiner Schowald aus Bad Schussenried heizt seit Jahren dem historischen Backhäusle so richtig ein und weiß, was es mit dem Hudel auf sich hat. Am Sonntag lädt er unter dem Motto „Backen wie früher“ besonders die kleinen Besucher des Museumsdorfs dazu ein, mit Hand anzulegen. Ob Kneten, Teig ausrollen oder Brezeln schwingen – an diesem Tag darf jeder kleine Mäuschen aus Süßteig, frische Seelen oder leckeres Partygebäck backen. Darüber hinaus gibt es auch Tipps und Kniffe für den heimischen Backofen. 

Ergänzt wird der Museumsbäck von den Damen des „Service Direkt“ in der alten Laternser-Küche, die mit den Kindern süße Teigwaren ausbacken. Zudem freut sich Museumswirt Friedhelm Brand auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

 

 

„Moscht musch mega!“ – Museumsdorf-Kurs zeigt, wie Most richtig lecker wird

Freitag, 16. September

Wie Most und Maische fachmännisch hergestellt wird, erfahren die Besucherinnen und Besucher des Museumsdorfes Kürnbach am Freitag, 16. September 2016, um 14 Uhr von Brennereimeister Johannes Lutz und Dipl.-Ing. Alexander Ego.

Die Herstellung von Most und Maische ist eine gute Möglichkeit, die eigene Obsternte sinnvoll zu verwerten, und zugleich den heimischen, landschaftsprägenden Streuobstbau zu unterstützen. In ihrem Vortrag im Kürnbacher Tanzhaus am Freitag, 16. September 2016, um 14 bis zirka 17 Uhr (drei Euro Museumseintritt), gehen Johannes Lutz und Alexander Ego auf die wichtigsten Mostobstsorten ein und führen aus, welche Möglichkeiten es gibt, um schmackhaften Most zu gewinnen.

Die richtige Wahl des Gärgefäßes und die Verwendung von Reinzuchthefen sind dabei ebenso wichtig, wie die Vorbereitung des Mostes zur Gärung, das Füllen der Gärbehälter, die Abstiche und schließlich die Lagerung des Mostes. Schließlich soll es nicht heißen: „Hett’s dr Bauer it übertrieba, wär dr Most im Fässle blieba“. Zudem berichten die Herren Lutz und Ego, wie mittels der Herstellung von Säften, Likören und Schnäpsen das gute Obst oberschwäbischer Streuobstwiesen konserviert werden kann. Wer möchte, kann im Anschluss bei einer Führung noch die Mosterei/Brennerei Lutz in Ummendorf besichtigen.

Traditionelles Schlachtfest mit Tierschau im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 11. September

Am Sonntag, 11. September 2016, feiert das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 18 Uhr sein alljährliches Schlachtfest. Bei Schlachtplatte, Kesselfleisch und Würsten lädt die Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried zum Schlemmen ein. Alles ist frisch zubereitet und kommt direkt aus dem Kessel. Zahlreiche Schauhandwerke und ein attraktives Rahmenprogramm samt Tierschau runden den Tag ab.

Zum traditionellen Schlachtfest gibt es Kesselfleisch und Würste satt und ganz frisch aus dem Kessel – von der Feuerwehr Bad Schussenried zubereitet, wie nach alter Väter Sitte. Zu verdanken sind die kulinarischen Köstlichkeiten dem lieben Vieh, das sich an diesem Tag auch quicklebendig auf dem Museumsgelände tummelt. Zu sehen sind neben Schweinen und Rindern auch Schafe, Ziegen und Esel, dazu Kaninchen, Hühner und weiteres Federvieh des Kleintierzüchtervereins aus Bad Schussenried/Bad Buchau. Geschlachtet wird an diesem Tag in Kürnbach aber nicht – erfahrene Metzger zeigen indes, was man aus den besten Stücken Fleisch alles machen kann.

Zahlreiche Handwerksvorführungen sind natürlich auch wieder zu bewundern. Allen voran die beeindruckenden Arbeiten des Küfers Josef Gerner, des Riemenschneiders Norbert Bischofberger, des Drechslers Viktor Baron und viele andere. Vorführungen zur historischen Vorratshaltung zeigen den Umgang mit Lebensmitteln in vergangenen Zeiten. Zusätzlich ist die Kürnbacher Dampfmaschine von 1912 in Betrieb und treibt die Dreschmaschine wie anno dazumal mit der Kraft des Dampfes an. Das Bild herbstlicher Landarbeit von einst vervollständigen Konrad Reichle mit seinem Pferd am Göpel, die emsige Dreschfleglergruppe und Robert Mayer an der selbstfahrenden Bandsäge. Zudem lädt der Schwäbische Eisenbahnverein e. V. wieder zur Fahrt mit der Mini-Dampfbahn ein. Daneben gibt es allerlei Produkte rund ums Schaf zu erwerben und die Rußbuben sorgen auf Gitarre und Ziehharmonika für zünftige Stimmung.

Alle Kinder können mit Anton Fiesel Tiere aus Holz sägen, hübsches aus Stein herstellen mit Angelika Schroll oder Heutiere basteln. Der Förderverein des Museumsdorfs bietet der Jahreszeit gemäß frisch aus der Presse gelaufenen Apfelsaft an – schließlich weist das Museumsdorf einen der prächtigsten Apfelbaumbestände weit und breit auf. Einen Eindruck von den herbstlich-gemütlichen Kunkelstuben im 19. Jahrhundert geben die Damen der Stafflanger Trachtengruppe, die bei Kaffee und Kuchen die Kunst des Stickens gekonnt vorzuführen wissen und von Hardy Berchmann als fröhlichem Hirten musikalisch ergänzt werden. Für weitere kulinarische Stärkung sorgen die Damen des „Service Direkt“ aus Ummendorf mit leckeren Kartoffelwürsten und gutem Griebenschmalz auf Brot, die Vesperstube mit traditionell oberschwäbischer Küche und der Museumsbäcker im historischen Backhaus. Das nötige Verdauungsschnäpschen, gebrannt aus dem reifen Obst des Museumsdorfs, liefert die museumseigne historische Brennerei.

Familiensonntag „Oma, Opa und ich“ im Museumsdorf

Sonntag, 4. September

Am Sonntag, 4. September 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf von 10 Uhr bis 16 Uhr zu einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit ein, bei der Oma und Opa ihre Kindheitserinnerungen lebhaft mit ihren Enkeln teilen können.

Wie es war als Oma und Opa noch klein waren, können neugierige Kinder im Museumsdorf am besten mit ihren Großeltern erfahren. Dass Oma und Opa früher bei der Arbeit auf dem Hof kräftig mit anpacken mussten, wird an vielen Mitmachstationen vermittelt: die Kinder können bei den Ochsenhauser Waschfrauen ausprobieren, wie anstrengend die große Wäsche früher war und sich mit ihren Großeltern über deren Erinnerungen austauschen. Auch im Melken und Kartoffeln sammeln, sortieren, waschen (und verspeisen) dürfen die Kleinen sich an diesem Sonntag probieren.

Riemenschneider Norbert Bischofberger und Besenbinder Eberhard Mattes laden die kleinen Besucher dazu ein, altes Handwerk, das es zu Omas Zeiten noch in jedem Dorf gab, kennenzulernen und aktiv auszuprobieren. Auch der Museumsschmied Albert Erhart lässt sich von Jung und Alt bei seinem Handwerk über die Schulter schauen – denn der Schmied, war zu Omas und Opas Kindheit noch ein wichtiger Mann im Dorf. Bei Angelika Baur können sich große und kleine Museumsbesucher die Wollverarbeitung von früher demonstrieren lassen und Kleinigkeiten aus dem wertvollen Naturmaterial basteln. Wie man „aus alt, neu machen“ kann und für was Stoffstücke genutzt werden können, zeigt Helga Ulmschneider. Bei Karola Lippmann dürfen sich Großeltern und Enkel an verschiedenen alten Spielklassikern versuchen, die heute zu unrecht nur noch wenige kennen. Dass Opas Schulzeit in beengten Klassenbänken, mit Schiefertafel, Griffel und Federhalter etwas ganz anderes war als heute, wo Computer und spielerisches Lernen den Schulalltag bestimmen, zeigt der pensionierte Lehrer Otto Minsch in zwei historischen Schulstunden, jeweils um 11 Uhr und um 14 Uhr.

Doch nicht nur die Arbeit und Mühe aus früheren Zeiten sollen im Mittelpunkt stehen, sondern auch der kurzweilige Zeitvertreib. Die Märchenerzählerin Barbara Schmidt entführt die Besucher in fantastische Märchenwelten und auf der historischen Spielstraße können Enkel und Großeltern ihr Geschick im Stelzenlaufen und Reifen rollen testen. Für Tierliebhaber steht außerdem Pony reiten mit Familie Längle auf dem Programm.

Auch kulinarisch richtet sich an diesem Sonntag alles an Omas und Opas Kindheit aus, wenn die Damen von „Service Direkt“ die Besucher in den historischen Museumsküchen mit Zwetschgennudeln, Muckefuck und anderen Leckereien empfangen. Frisch Gebackenes holt der Museumsbäcker aus dem historischen Museumsbackhäusle. Zur Einkehr lädt auch der gemütliche Biergarten der Museumsvesperstube ein, in dem der Wirt Friedhelm Brand seine Gäste mit oberschwäbischen Klassikern verwöhnt.

 

 

„HolzKunst“ für Kinder im Museumsdorf

Sonntag, 28. August 2016

Am Sonntag, 28. August 2016, leiten Holzschnitzer Heinz Steinacher und Besenbinder Eberhard Mattes im Museumsdorf Kürnbach von 11 bis 16 Uhr Kinder an, altes Handwerk aktiv zu erleben.

Heinz Steinacher aus Bad Buchau weiß, wie man mit Geißfuß und Drechselbank umgeht und lässt besonders die kleinsten Besucher des Museumsdorfs gerne an seinem Wissen teilhaben. Am Sonntag lädt er unter dem Motto „HolzKunst“ in seine offene Werkstatt im Museumsdorf ein und zeigt allen Interessierten, mit welchen Techniken sich Holz bearbeiten lässt. Kinder können zudem Holzspan-Spiralen selber aus dem Holz hobeln und sich im Kaktusnageln üben. Und wer noch Tipps und Kniffe für die heimischen Schnitzversuche braucht, schaut Heinz Steinacher bei seiner Arbeit einfach über die Schulter.

Hinzu gesellt sich mit Eberhard Mattes ein Besenbinder alter Schule. Er zeigt den kleinsten Besuchern geduldig, wie man Reisigbesen bindet und vermittelt auf diese Weise, welchen Wert Naturmaterialien in einer Welt aus Kunststoff immer noch haben. Um 13.30 Uhr bietet Monika Ströbele eine Kinderführung an: Kinder von heute erleben, was Kinder von damals für Pflichten und Aufgaben hatten und womit Sie früher gespielt haben. Und wer Lust auf eine Runde mit der Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins hat, ist an diesem Tag ebenfalls richtig in Kürnbach.

An diesem Sonntag holt Museumsbäcker Neltner wieder frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses. Ab 14 Uhr dürfen die Kinder selbst kleine Leckereien aus Teig herstellen. Zudem freut sich Museumswirt Friedhelm Brand auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

Brauereien präsentieren ihr flüssiges Gold beim Oberschwäbischen Biertag

Sonntag, 21. August 2016

Ein gutes Stück Heimat im Glas: Am Sonntag, 21. August 2016, ist beim Oberschwäbischen Biertag im Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 18 Uhr die Vielfalt regionalen Bieres zu entdecken – probieren inbegriffen. Ein attraktives Rahmenprogramm bietet Spannendes für die ganze Familie.

Ob filtriert oder naturtrüb, ober- oder untergärig, Pils oder Bock: Oberschwaben bietet eine großartige Vielfalt an Bierspezialitäten. Beim Oberschwäbischen Biertag präsentieren die vier noch bestehenden Traditionsbrauereien im Landkreis Biberach ihr flüssiges Gold – das Bräuhaus Ummendorf, die Brauerei Blank aus Zwiefaltendorf, die Kronen-Brauerei Laupheim und die Schussenrieder Erlebnisbrauerei. Hinzu stoßen auch dieses Jahr wieder die Hausbrauereien des Café Weichhardts aus Biberach und des "Adlers" aus Moosbeuren. Probieren gehört selbstverständlich dazu: Im Eintrittspreis sind Kostproben der Brauereispezialitäten (oder Nichtalkoholisches) inbegriffen.

Oberschwaben ist historische Biergegend
Vor gut 150 Jahren gab es im Gebiet des heutigen Landkreises Biberach über 180 Brauereien, dazu brauten Hunderte daheim ihr eigenes Bier für den Hausgebrauch. Seitdem hat sich nicht nur die Brauereienlandschaft verändert, vielmehr wurde der ganze Brauprozess durch technische Neuerungen revolutioniert: Ohne Kühlungstechnik hätten Pils und Helles ihren Siegeszug nicht antreten können. Auf die Historie des Gerstensafts wird der Präsident des "Vereins zur Förderung der oberschwäbischen Bierkultur" Hans-Georg Rimmele kenntnisreich und unterhaltsam in zwei Vorträgen (13 und 15 Uhr) mit integrierten Bierverkostungen eingehen. Ebenso informieren Ausstellungseinheiten über die regionale Biergeschichte sowie das Zusammenspiel von Hopfen und Malz.

Genießen, fachsimpeln und informieren
Ein schattiger Biergarten zwischen den berühmten strohgedeckten Bauernhäusern bietet den passenden Rahmen für einen gemütlichen Sonntag. Kulinarisch sorgen der Festbetrieb Rauscher und die Vesperstube für eine ausreichende Grundlage, für zünftige Musik sorgen die „Blasmusik pur“ und die Blasmusikkapelle des Musikvereins Mühlhausen. Für Regenwetter steht ein Festzelt zur Verfügung.

Die Besucher können mit den Braumeistern fachsimpeln oder sich von begeisterten Hobby-Brauern erklären lassen, wie man sein eigenes Bier zuhause im Keller herstellt. Ein Glanzlicht bildet der Emminger Jürgen Heiß mit seiner mobilen Brauerei, der an diesem Tag auf offenem Feuer im Kessel Bier wie anno dazumal herstellt.  Zudem erhellen unterschiedliche Informationseinheiten die Kulturgeschichte von Hopfen, Malz und Gerstensaft.

Rahmenprogramm für die ganze Familie
In den jahrhundertealten Häusern werden darüber hinaus historische Handwerke wieder zum Leben erweckt, dazu sind Backhäusle und die Brennerei aus dem 19. Jahrhundert wieder in Betrieb. An diesem Tag dreht auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. wieder schnaubend ihre Runden. Planwagenfahrten und Spiel- und Bastelstationen für die Kleinen runden das Angebot ab und machen den Oberschwäbischen Biertag zu einem unterhaltsamen Sonntag für die ganze Familie.

Aktionsnachmittag „Honig und Wachs“ im Museumsdorf

Sonntag, 14. August 2016

Am Sonntag, 14. August 2016, 11 Uhr bis 16 Uhr, zeigt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach gemeinsam mit dem Bezirks-Imkereiverein Biberach e.V. Interessantes rund um fleißige Bienchen, Honig und Wachs.

Pollenkörner, Blütennektar und Bienenwaben – aber wie wird daraus der leckere, süße Honig, den wir alle morgens so gerne auf dem Frühstücksbrot essen? Am Aktionstag erklärt der Bezirks-Imkereiverein Biberach e.V. im Museumsdorf Kürnbach die Welt der emsigen Bienchen. Dazu gibt es ein tolles Aktionsprogramm für kleine und große Museumsbesucher: die Kleinen können wertvolle Wachskerzen ziehen, Wabenkerzen drehen oder sich von den Bezirksimkern das große Krabbeln im Bienenschaukasten erklären lassen. Auch Honigliebhaber kommen an diesem Tag bei den Bezirksimkern auf ihre Kosten und können sich die verschiedenen Arten des süßen Goldes erklären lassen und diese auch erwerben.

Besonders interessant ist an diesem Tag auch das alte Bienenhaus des Museumsdorfes – hier können Groß und Klein entdecken wie unersetzlich die Imkerei über viele Jahrhunderte hinweg war. Selbst als im 19. Jahrhundert die industrielle Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben möglich wurde, war dieser noch so teuer, dass den einfachen Leuten auf dem Lande nur der Honig als Süßungsmittel blieb.

Fürs leibliche Wohl sorgt Museumswirt Friedhelm Brand mit Team in seiner gemütlichen „Vesperstube“ mit sonnigem Biergarten, wie auch der Museumsbäcker im historischen Backhaus.
 

 

 

Offene Werkstatt "Aus Stein und Ton"

Sonntag, 07. August 2016

Am Sonntag, 7. August 2016, lädt die Offene Werkstatt „Aus Stein und Ton“ im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach von 11 bis 16 Uhr die kleinen Besucher zum Ausprobieren zweier traditioneller Handwerke ein.

Steinmetzin Angelika Schroll weiht die Kinder in die Kunst der Steinbearbeitung ein. Die Kleinen dürfen ihr nicht nur über die Schulter schauen, sondern die Techniken auch selbst an Specksteinen anwenden. Unter professioneller Anleitung können sie sich ein zauberhaftes Erinnerungsstück aus Stein herstellen. Auch bei Sylvia Ludescher dürfen die Kleinen ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wenn sie aus Ton kleine Kunstwerke herstellen, die natürlich mit nach Hause genommen werden dürfen. Um 13.30 Uhr können besonders Neugierige, bei einer speziellen Kinderführung, viele spannende Geschichten über das Leben vor mehr als 100 Jahren erfahren.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt der Museumsbäcker, mit Leckereien aus dem historischen Backhäusle. Für Besucher, die gemütlich einkehren möchten, empfiehlt sich ein Abstecher in den sonnigen Biergarten der Kürnbacher Vesperstube.

 

 

„Spielen wie früher“ – Familiensonntag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 31. Juli 2016

Am Sonntag, 31. Juli 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein, bei dem es von 10 Uhr bis 16 Uhr darum geht, sich mit spannenden Spielen, wie sie Oma noch kannte, auszutoben.

Am Sonntag, 31. Juli lädt das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr seine Besucher dazu ein, alte Spiele wieder neu zu entdecken. In einer Zeit in der Playstation und Pokemon go aktuell sind, bietet das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach kleinen und großen Spieleliebhabern die Option, die klassischen Spiele, die früher auf d’r Gass gespielt wurden kennenzulernen, auszuprobieren und sich von ihnen begeistern zu lassen.

Die Kleinsten versuchen sich in der Spielstraße an den Lieblingsspielen ihrer Eltern und Großeltern: Seilchen springen, Sackhüpfen, Schubkarrenrennen, Schussern, Dosenwerfen, diverse Geschicklichkeitsspiele und Klassiker wie das Hüpfspiel „Himmel und Hölle“. Und auch die erwachsenen Besucher können die Möglichkeit nutzen, um zu testen, ob sie noch immer so gut im Stelzenlaufen oder Bogenschießen sind, wie sie es in ihrer Kindheit einmal waren.

Ergänzt wird der Tag durch viele attraktive Mitmachangebote: Die Kinder können sich beim Museumsseiler Karl Emhart selbst ein Seil zum Springen drehen oder bei Frank Grieser einen Bumerang aus Schindeln herstellen. Auch bei Sabrina Reich dürfen die Kinder handwerklich aktiv werden und sich schöne Bändchen flechten. Wie Uroma können die Kinder Papieranziehpuppen und deren Kleidung selbst gestalten und kleine Puppen aus Garn herstellen – denn als Uroma und Uropa Kinder waren, wurde das meiste Spielzeug aus alltäglichen Materialien selbst hergestellt. Die Kleinen können ihrer Kreativität außerdem beim Restehämmern freien Lauf lassen.

Märchenerzählerin Edith Rauta entführt die kleinen und großen Besucher in das Reich beliebter Hausmärchen und bei Karola Lippmann können Jung und Alt ihr Glück und Geschick bei alten Brettspielen testen.

Dass der Kinderalltag früher nicht nur aus Spiel und Spaß bestand vermittelt Museumspädagogin Monika Ströbele den Jüngsten in drei spannenden Themenführungen zum Kinderalltag auf dem Land, jeweils um 11.30 Uhr, 13 Uhr und 14.30 Uhr.

Die Landfrauen von „Service direkt“ sorgen im Tanzhaus mit leckeren Nudelteigschnecken und einer erfrischenden kalten Gurkensuppe für das leibliche Wohl der Besucher. Der sonnige Biergarten der Museumsvesperstube lädt außerdem zur Verköstigung schwäbischer Spezialitäten und zum Verweilen ein. Wohlschmeckende, frischgebackene Köstlichkeiten aus dem historischen Backhäusle gibt es beim Museumsbäcker, bei dem die Kinder auch die Gelegenheit haben werden, sich Stockbrot zu machen.

Kräuter-Führungen im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 24. Juli 2016

Am Sonntag, 24. Juli 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach um 13 und 15 Uhr zu offenen Sonderführungen rund um Wild- und Gartenkräuter mit Irene Bänsch ein.

Kräuter waren besonders in vergangenen Zeiten aus den Gärten und Küchen der Menschen nicht wegzudenken. Im Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried sind sie sowohl in einem angelegten Kräutergarten als auch auf den Wiesen des Museums zu finden. Am 24. Juli um 13 und 15 Uhr lässt Irene Bänsch die Besucher des Museumsdorfs in einer gut 90-minütigen Sonderführung an ihrem reichhaltigen Kräuterwissen teilhaben.

Die Kräuter-Fachfrau aus Bad Waldsee führt durch den Museums-Kräutergarten und erörtert die unterschiedlichen Verwendungsweisen der Kräuter: im Garten sind Kräuter aus den Bereichen „Aberglauben“, „Küche“ und „Volksmedizin“ angebaut während auf den Wiesen Wildkräuter jeder Art gedeihen. Was es mit Eberraute, Frauenmantel, Salbei und Co. auf sich hat, weiß Frau Bänsch auf unterhaltsame Weise zu vermitteln. Treffpunkt ist an der Museumskasse; neben dem Museumseintritt fallen keine weitere Kosten für die Führung an.

„Es war einmal …“: Foto-Vortrag im Museumsdorf von Klaus Jonski

Sonntag, 17. Juli 2016

Kenntnisreich und spannend: am Sonntag, 17. Juli 2016, veranschaulicht Klaus Jonski im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach um 14 Uhr die hiesige Regionalgeschichte anhand alter Fotoaufnahmen.

In seinem Foto-Vortrag „Es war einmal …“ um 14 Uhr lässt Klaus Jonski die Zuhörerinnen und Zuhörer am Alltagsleben vergangener Zeiten teilhaben. Im historischen Tanzhaus präsentiert der Autor und Chronist Mittelbiberachs interessante Fakten zur Lebens- und Arbeitswelt der Menschen auf dem Land anhand ausgewählter Fotos. Wer die Bücher Jonskis kennt, weiß um die ungeheure Faszination, die von den schwarz/weiß-Aufnahmen aus den ersten zwei Dritteln des 20. Jahrhunderts ausgehen. Klaus Jonski verbindet geschickt biographische Fakten mit der Anschaulichkeit des Fotos als Quelle alltagsgeschichtlicher Realitäten. Heraus kommen beeindruckende Einblicke in die Vergangenheit.

Wer sich vor oder nach dem Vortrag stärken will, ist beim Museumsbäcker Dietmar Neltner im historischen Backhaus oder bei Friedhelm Brand in der Kürnbacher Vesperstube mit ihrem sonnigen Biergarten genau richtig.

„Dorfleben anno dazumal“ – Gruppe „Bauralaeba“ belebt Museumsdorf

Sonntag, 10. Juli 2016

Am Sonntag, 10. Juli 2016, nimmt die Gruppe „Bauralaeba“ die Besucher an die Hand und zeigt ihnen von 10 bis 16 Uhr das „Dorfleben anno dazumal“ auf anschauliche und unterhaltsame Weise.

Oberschwäbisches Dorfleben wie zu Urgroßmutters Zeiten: Am Sonntag, 10. Juli, sorgt die Gruppe „Bauralaeba“ ab 10 Uhr für Unterhaltung der traditionellen Art. Wer schon immer mal wissen wollte, wie Besen aus Reisig gebunden werden, ist beim Besenbinder der „Baura“ richtig. Bei seiner Arbeit ebenso gerne über die Schulter blicken lässt sich der Seilmacher der Gruppe. Wie die Wäsche zu Urgroßmutters Zeiten wieder weiß wurde, zeigen die Waschfrauen auch ohne elektrischen Strom. Besonders die Kinder sind dazu aufgerufen, bei allen Vorführungen selber Hand anzulegen.

Zünftig Oberschwäbisch wird es am Nachmittag mit echter Klampfenmusik und Tanzvorführungen der Gruppe „Bauralaeba“. Für Liederbücher ist gesorgt und so gibt es für die Besucher kaum noch eine Ausrede, nicht mitzusingen oder gar selber das Tanzbein zu schwingen. Zudem dürfen die kleinen Besucher den Chef der „Baura“ bei kleinen Ausfahrten durch das Museumsdorf auf seinem röhrenden Schlepper begleiten.

Darüber hinaus dreht an diesem Tag die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. schnaubend ihre Runden. Schmackhaftes gibt es frisch gebacken aus dem Backhaus und in der Vesperstube.

„KräuterGartenTag“ – Ein sinnlicher Erlebnistag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 3. Juli 2016

Am Sonntag, 3. Juli 2016, lädt das Museumsdorf Kürnbach gemeinsam mit dem LandFrauenverband Biberach-Sigmaringen zum „KräuterGartenTag“ ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges und vor allem  duftendes Kräuter-Programm. Mit dabei: die Bezirksimker mit spannenden Aktionen rund um die Biene.

Am 3. Juli 2016, von 10 bis 18 Uhr, stellt das Museumsdorf Kürnbach seine prächtig gedeihenden Bauern- und Kräutergärten in den Fokus sowie seine Wiesenflächen mit ihren zahllosen Wildkräutern. Die LandFrauen Biberach-Sigmaringen zeigen bei Vorführungen rund um die Herstellung schmackhafter und gesunder Produkte, wie die einfachsten Zutaten und Handgriffe ein wirklich erstaunliches Ergebnis hervorbringen können. Auf beeindruckende Weise verbinden die LandFrauen traditionelles Kräuterwissen und moderne Zubereitungs-Tipps und veranschaulichen, wie vielfältig Kräuter verwendet werden können. Dazu gibt es kulinarisch Feinstes aus den Gärten, Deftiges aus der Region und Süßes zum Nachmittag.

Ein Highlight: der Biberacher Imkerverein gibt Einblick in die ganze Vielfalt der Imkerei. Fachleute erklären, wie eine Königin entsteht und zeigen in Schaukästen die Königin in Aktion oder die Arbeiterinnen beim Schwänzeltanz sowie bei der Brutpflege und Honigbereitung. Natürlich werden auch alle Produkte aus dem Bienenvolk angeboten und Kinder können Kerzen ziehen und an einem Bienenquiz teilnehmen.

Korbmacher, Floristin und Leiterwagenbauer veranschaulichen praktisch, wie schon damals einfache Naturmaterialien zu Nützlichem weiterverarbeitet wurden. Dazu bietet das Museumsdorf Vorführungen zum Leinöl pressen und Praxistipps rund um das Mähen mit der Sense samt Dengeln.

Irene Bänsch und Jutta Martin teilen ihre Kenntnisse zu heilsamen, aber oft übersehenen Wildkräutern am Wegesrand und dem Kräuterwissen Hildegards von Bingen in Führungen, Infoständen und Vorträgen gerne mit. Der BUND veranschaulicht die Bedeutung des Gartens als Lebensraum für Insekten während es bei Gärtnereien aus der Region selten gewordene heimische Kräuterpflanzen, Kräutertees und wertvolle Informationen zur richtigen Anlage von Kräutergärten zu erwerben gibt. Zahlreiche weitere Verkaufsstände rund um Deko und Co. sowie ein tolles Bastelprogramm des Museumsteams runden den Tag auch für die Kleinsten ab.

Für den großen Hunger bietet die Kürnbacher Vesperstube samt sonnigem Biergarten an diesem Tage wieder original Oberschwäbisches. Frisch Gebackenes gibt es wie immer aus dem historischen Backhäusle. Und auch die historische Brennerei Hagmann ist wieder in Betrieb.

Offene Werkstatt "Seile und Bändchen"

Sonntag, 26. Juni 2016

Am Sonntag, 26. Juni 2016, lädt die Offene Werkstatt „Seile und Bändchen“ im Museumsdorf Kürnbach von 11 bis 16 Uhr Groß und Klein zum Mitmachen ein.

Sabrina Reich zeigt den kleinsten Museumsbesuchern, wie man tolle Bändchen webt und welche Techniken dafür vonnöten sind. Daneben leitet Karl Emhart die Kinder beim Seile drehen in der Seilertenne des Hauses Hueb an – schließlich ist das Seile drehen mit Kindern ein Kürnbacher Klassiker und veranschaulicht ganz aktiv eine zur Großmutters Zeiten gängige Technik handwerklicher Produktionsfertigkeit. In einer offenen Kinderführung um 13.30 Uhr können Eltern ihre Sprösslinge mit Monika Ströbele auf einen Rundgang schicken, der den Kleinsten den Kinderalltag anno dazumal näher bringt.

Dazu dreht an diesem Tag auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins wieder schnaubend ihre Runden und freut sich auf viele Mitfahrer Der Museumsbäcker zaubert frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses und Museumswirt Friedhelm Brand freut sich auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

„Geschichte lebendig“ und feinster Musikgenuss – doppelte Unterhaltung im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 19. Juni 2016

Am Sonntag, 19. Juni 2016, berichten um 15 Uhr Michael Barczyk und Bernhard Bitterwolf in einer unterhaltsamen Wort- und Musikpräsentation aus dem Leben des gemeinen Mannes.

ACHTUNG: das Platzkonzert der Kreisjugendmusikkapelle um 11 Uhr muss wegen des Regenwetters leider entfallen. Wir danken für Ihr Verständnis.

„Geschichte lebendig“
Anhand eines Steuerbuches aus dem 16. Jahrhundert erwecken um 15 Uhr Michael Barczyk und Bernhard Bitterwolf eine längst versunkene Welt zu neuem Leben. In einer kurzweiligen und interessanten Wort- und Musikpräsentation, geschmückt mit originalen Liedern von damals, zeichnen sie im historischen Tanzhaus des Museumsdorfs das Leben des einfachen Mannes von der Geburt bis zum Tod nach. Wie lebte er damals, wie liebte, fühlte, litt er, was aß und trank er?

Der Historiker Michael Barczyk ist Stadtarchivar von Bad Waldsee und Autor mehrerer geschichtlicher Bücher. Barczyk erläutert Wissenswertes über Land und Leute, über Lebensbedingungen, über Bräuche und Traditionen. Unterstützt wird er von Bernhard Bitterwolf von der Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee. Der oberschwäbische Barde beleuchtet die verschiedenen Lebensabschnitte musikalisch – teils auf Originalinstrumenten der Zeit.

Für die Stärkung zwischendurch reicht an diesem Tag der Museumsbäcker frisch Gebackenes aus dem historischen Backhaus und für den größeren Hunger bereitet Friedhelm Brand etwas Gutes in der Kürnbacher Vesperstube.

„Unter Volldampf!“ – 18. Kürnbacher Dampffest

Samstag/Sonntag, 11. & 12. Juni 2016

Von Samstag, 11. bis Sonntag, 12. Juni, steht das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach wieder unter Volldampf. Bereits zum 18. Mal treffen sich im Freilichtmuseum bei Bad Schussenried historische Dampfmaschinen, Straßenwalzen, Lokomobile und zahlreiche fahrbare Dampf-Modelle zu einem Dampftreffen, das in Süddeutschland seinesgleichen sucht.

Mehr als beeindruckend stellen sich vor der Kulisse der Jahrhunderte alten Bauernhäuser die Dampfwalzen, Dampftraktoren und Lokomobile aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Eine besondere Rarität kommt mit der 1905 gebauten englischen Dampfwalze der Firma Garrett & Son des Maschinisten Hans Künzler aus der Schweiz. Ebenfalls ein Hingucker: eine Militär-Zugmaschine aus dem Jahr 1918 nach dem „System Kemna“. Volldampf geben außerdem eine Cheddco-Straßenzugmaschine und eindrucksvolle Dampftraktoren etwa der Marke „Keck-Gonnerman“. Eine beeindruckende Performance legt auch das Kürnbacher Dampfungetüm von „Assmann & Stockder“ hin, das schnaubend und zischend wieder die historische Dreschmaschine antreiben wird. Ebenso erstaunlich sind die Lokomobilen, die ihre Dampfkraft einsetzen, um einen Strohschneider oder einen Steinbrecher anzutreiben, der die härtesten Brocken zu Kiesel zermalmt. Von wegen „heiße Luft“.

Selbstverständlich ist der Schwäbische Eisenbahnverein Bad Schussenried mit seinen zahlreichen Mini-Dampfbahnen wieder an beiden Tagen mit von der Partie. Eine Vielzahl detailgetreuer Nachbauten von Dampf- und Elektrolokomotiven verkehren auf dem 600 Meter langen Rundkurs der Dampfbahn und laden zu einer Rundfahrt ein. Auch eine Reihe an Dampftraktoren im Maßstab 1:3 drehen an dem Wochenende schnaubend ihre Runden auf dem Museumsgelände. Alle Interessierten können außerdem eine Ausstellung von detailgetreuen Dampfmodellen besuchen.

Die liebevoll restaurierten Maschinen unter Volldampf zu sehen, ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Die Maschinenführerinnen und -führer erklären gern alle technischen Details und lassen die Besucherinnen und Besucher hautnah spüren, welche Kraft auch in der über 100 Jahre alten Technik noch steckt.

Passend zum Dampffest gibt es frische Dampfnudeln aus der historischen Küche. Für das leibliche Wohl sorgen zudem die Schussenrieder Feuerwehr, die Vesperstube und der Schwäbische Eisenbahnverein, sowie die Museumsbäcker im historischen Backhaus. Auch die Brennerei ist geöffnet.

Ein Tag mit den Mettenberger Flachsbauern im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 5. Juni 2016

Am Sonntag, 5. Juni 2016, laden das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und die Flachsbauerngruppe aus Mettenberg von 10 bis 16 Uhr zu einem informativen und kreativen Aktionstag rund um Flachs ein.

Von 10 bis 16 Uhr freut sich die Flachsbauerngruppe aus Mettenberg mit einem spannenden Programm rund um die Flachspflanze und ihre erstaunliche Verwendungsvielfalt auf die Besucherinnen und Besucher. Ganz Meister ihres Fachs, veranschaulichen die Flachsbauern den Verarbeitungsweg von der Pflanze zur versponnenen Faser und darüber hinaus: Brechen, Schwingen und Hecheln sind eine mühsame Prozedur und dürfen von Groß und Klein gerne selber mal ausprobiert werden. Die Flachsbauern zeigen ganz anschaulich, wie man früher die Fasern und Fäden verwoben hat und welche Kleidungsstücke und Stoffe – auch heute noch – daraus hergestellt werden.

Nicht nur die Flachsfasern sind wertvoll – gerade auch die Leinsamen bieten erstaunliches: Sie eignen sich in der Küche, als Heilmittel und sogar im Müsli. Geschmacksprobe gefällig? Gerade das Leinöl, frisch gepresst von Elfriede Igel, bietet nicht nur in der Malerei Gelegenheit zum Einsatz. Die Besucher werden überrascht sein. Wertvolle Informationen gibt es zudem auf Ausstellungstafeln und alten Büchern … und zum Mitnehmen. Auch ein Besuch im Kürnbachhaus lohnt sich, wo Hildegard Igel den alten Webstuhl zum Beben bringt und dort aus den Fäden ganze Stoffe herstellt.

Natürlich kommen die jüngsten Besucher des Museumsdorfs nicht zu kurz. Sie können mit den Flachsbauern zusammen kreativ mit all dem arbeiten, was die Flachspflanze hergibt.

Für den großen Hunger bietet Friedhelm Brand in der Kürnbacher Vesperstube an diesem Tage wieder Schmackhaftes. Frisch Gebackenes gibt es für den kleinen Hunger aus dem historischen Backhäusle. Und bei den Flachsbauern gibt es noch den guten „Flachszopf“ … der garantiert nicht fasrig schmeckt!

„Tiere auf dem Bauernhof“ – Familiensonntag im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 29. Mai 2016

Am Sonntag, 29. Mai 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein, bei dem es von 10 Uhr bis 16 Uhr tierisch zugeht – denn die Tiere des Museumsdorfes stehen an diesem Tag im Mittelpunkt.

Am Sonntag, 29. Mai 2016, freuen sich die Tiere des Oberschwäbischen Museumsdorfes Kürnbach von 10 bis 16 Uhr auf viele große und kleine Besucher, die sich für alte Haustierrassen und deren Nutzung interessieren.

Die Besucher des Museumsdorfes dürfen an diesem Tag dabei sein, wenn unsere Merinofleischschafe von dem Scherer Berthold Zwerger einen neuen Haarschnitt bekommen und auf dem Sommer vorbereitet werden. Wie die Wolle dann weiterverarbeitet wird, zeigt Angelika Baur, die sich bei der Arbeit mit dem kostbaren Naturmaterial gerne von Interessierten über die Schulter schauen lässt. Wie die Wolle zu Garn gesponnen wird, zeigt außerdem der Spinntreff des Museumsdorfes an seinen surrenden Spinnrädern. Auch für Pferdefreunde ist einiges geboten: Am Göpel wird gezeigt, wie wichtig Pferde früher in der Landwirtschaft waren. Wer nicht nur zugucken möchte, kann mit einem Pony über das Museumsgelände reiten oder die Rheinisch Deutschen Kaltblüter mit ihrem Fohlen besuchen. Spannende Details zu Tieren auf dem Bauernhof verrät der Tierarzt Dr. Roland Specker bei seinen Führungen. Wer lieber etwas mehr über Bienen wissen möchte, kann sich dem erfahrenen Imker Erich Stark bei einer Führung am Bienenhaus anschließen.

Die wilden Museumshühner bekommen an diesem Sonntag Gesellschaft von kuscheligen Küken, die erst wenige Tage alt sind – in ihrem Kükenheim freuen sie sich auf einen Besuch. Auch die frisch im Museumsdorf eingetroffenen Schwäbisch-Hällischen Schweine können es kaum abwarten, an diesem Tag im Mittelpunkt zu stehen. Und alte Bekannte wie das Museumsbraunvieh und die Zwergziegen blicken dem Besuch ebenso aufgeregt entgegen. Dass früher auf dem Bauernhof nichts weggeworfen wurde und alle Teile eines Tieres verwertet wurden, wird an verschiedenen Stationen vorgeführt: Margot Seefelder vom Kleintierzuchtverein Bad Wurzach zeigt, wie man aus Tierfellen weiche und warme Kissen, Decken und Kuscheltiere nähen kann und der Riemenschneider Norbert Bischofsberger fertigt mit den Kindern kleine Lederbeutel an.

Auch sonst gibt es an diesem Familiensonntag viele Mitmachangebote – bei denen sich natürlich auch alles um das liebe Vieh dreht. Die Kleinsten haben die Möglichkeit, kleine Schafe aus Wollflies zu basteln und mit nach Hause zu nehmen. Bei Franz Fiesel können kleine Handwerker und Handwerkerinnen Tiere aus Holz bauen. Bei den Bezirksimkern gibt es die Option, selbst Kerzen zu ziehen und zu verstehen, warum Bienen so wichtig für die Menschen sind. Wer sich für fantasievolle Tiergeschichten interessiert, kann sich bei der Märchenerzählerin Edith Rauta im Hirtenhaus zurücklehnen und entspannen.

Auch für Kulinarisches ist gesorgt. Der Museumsbäcker versorgt die Besucher mit leckeren Köstlichkeiten aus dem historischen Backhaus und die Damen von „Service direkt“ bewirten im Tanzhaus. Passend zum Thema bietet auch die Schäferei Engel Leckereien vom Lamm an. Wer lieber richtig einkehren möchte, kann dies im sonnigen Biergarten der Vesperstube des Museums – dort gibt es beliebte oberschwäbische Spezialitäten.

Aktionsnachmittag „Backen wie früher“

Sonntag, 22. Mai 2016

Am Sonntag, 22. Mai 2016, lädt Museumsbäcker Dietmar Neltner im Museumsdorf Kürnbach von 13 bis 16 Uhr Klein und Groß ins historische Backhäusle ein.

Nur nicht hudeln! Dietmar Neltner aus Bad Schussenried heizt seit Jahren dem historischen Backhäusle so richtig ein und weiß, was es mit dem Hudel auf sich hat. Am Sonntag, 22. Mai 2016, lädt er von 13 bis 16 Uhr unter dem Motto „Backen wie früher“ besonders die kleinen Besucher des Museumsdorfs dazu ein, mit Hand anzulegen. Ob Kneten, Teig ausrollen oder Brezeln schwingen – an diesem Tag darf jeder kleine Mäuschen aus Süßteig, frische Seelen oder leckeres Partygebäck backen. Passend zum Sommer gibt es leckere Ideen zur Grillsaison und darüber hinaus auch Tipps und Kniffe für den heimischen Backofen. 

Um 13.30 Uhr lädt Monika Doubeck zu einer freien Sonderführung für Klein und Groß ein und veranschaulicht den Alltag von Kindern anno dazumal. Zudem dreht an diesem Tag die Minidampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. wieder ihre Runden und Museumswirt Friedhelm Brand freut sich auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

 

 

Pfingsten im Museumsdorf: Kinder schmieden und backen

Pfingstsonntag/-montag, 15. und 16. Mai 2016

Am Pfingstsonntag und -montag können die kleinsten Museumsbesucher aktiv erleben, was es mit dem Schmieden und dem Backen auf sich hat.

Zum Pfingstausflug mit der Familie ins Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried. Dort können die jüngsten Museumsbesucher die „offene Werkstatt“ betreten und das Schmiedehandwerk selber ausprobieren. Wie man ganz klassisch Eisen in eine neue Form zwingt, zeigt Albert Ehrhart am Pfingstsonntag, 15. Mai 2016 von 11 bis 16 Uhr und lässt die Kleinsten am Amboss arbeiten. Museumsbäcker Reiner Schowald zaubert frisch gebackene Köstlichkeiten aus dem Ofen des historischen Backhauses und lädt alle Kinder zum gemeinsamen Backen wie früher ein. An diesem Sonntag dreht auch die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins wieder schnaubend ihre Runden.

Tags darauf, Pfingstmontag, 16. Mai 2016, von 11 bis 16 Uhr, schwingt Hermann Heck den Hammer und zeigt den Kindern in der Schmiede, wie man aus glühendem Eisen einfache Gegenstände schmiedet. Auch an diesem Tag holt Museumsbäcker Schowald zusammen mit den Kleinen leckere Backwaren aus dem Holzofen des historischen Backhauses Zell von 1886.

An beiden Tagen freut sich Museumswirt Friedhelm Brand auf zahlreiche Gäste in seiner Vesperstube samt sonnigem Biergarten.

14. Oldtimer-Schlepper-Treffen im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 8. Mai 2016

Bereits zum 14. Mal lädt das Museumsdorf Kürnbach zu seinem Oldtimer-Schlepper-Treffen ein. Gemeinsam mit den Oldtimerfreunden Federbach-Schussen erwartet das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried am Sonntag, 8. Mai von 10 bis 16 Uhr über 200 historische Schlepper. Wer mit seinem Oldtimer-Schlepper ins Museumsdorf fährt, erhält freien Eintritt und ein Freigetränk.

Bereits am Samstag, 7. Mai können die Besucher des Museumsdorfs einen vagen Einblick dessen bekommen, was am Sonntag, 8. Mai geboten wird: die ersten Schlepper reisen an, bringen sich auf dem Museumsgelände in Position und können bestaunt werden.

Am Sonntag, 8. Mai geht es dann von 10 bis 16 Uhr in die die Vollen: Beim Geschicklichkeitsfahren dürfen die Fahrer beweisen, dass sie mit ihren eisernen Schätzchen umgehen und manches Hindernis überwinden können – hübsche Preise winken zudem.

Doch nicht nur für Fahrer alter Dieselrösser ist das Schlepper-Treffen etwas ganz Besonderes: gerade für technikbegeisterte Laien und Familien ist der Anblick der Stahlboliden vor der Kulisse der Jahrhunderte alten Bauernhäuser mehr als reizvoll. Um 12.30 Uhr erfahren die Besucher und Fahrer bei einer Schleppervorstellung Interessantes zu ausgewählten Oldtimern. Das Wettheizen der Schlepper um 14 Uhr stellt einen weiteren Höhepunkt dar.

Vorführungen
Einen Einblick in die landwirtschaftliche Arbeit bekommen die Besucherinnen und Besucher bei Mähvorführungen mit dem Messerbalken sowie bei Vorführungen von anderen landwirtschaftlichen Maschinen und historischen Motorsägen. Wer die kraftvolle Arbeit des Schmiedes bewundern möchte, ist in der Museumsschmiede genau richtig. Auch die selbstfahrende Bandsäge aus den 1930er-Jahren ist ein Hingucker und veranschaulicht die Mühen des Holzsägens eindrucksvoll. Besonders attraktiv ist auch die Schlepper-Modell-Schau im Tanzhaus.

Die kleinen Besucher können ab 10 Uhr solange der Vorrat reicht Schlepper aus Holz basteln. Auch die Mini-Dampfbahn ist den ganzen Tag über in Betrieb – ein Spaß für die ganze Familie. Groß und Klein können sich zudem von der zünftigen Stimmungsmusik von „Rosi & Tila“ begeistern lassen.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Besucherinnen und Besucher können sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried und in der Vesperstube stärken. Unter anderem reicht der Museumsbäcker frisch Gebackenes aus dem Backhaus.

 

 

Vater(und Kind)tag: Werken mit Holz im Museumsdorf

Donnerstag, 5. Mai 2016

Am Vatertag, Donnerstag, 5. Mai 2016, bauen die Kleinsten im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach von 11 bis 16 Uhr Insektenhotels und der Papa geht helfend zur Hand. Eine Kinder-Sonderführung und weitere Bastelangebote runden den Tag ab.

Zum Vatertag geht es auf ins Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach. Unter dem Motto „Vater(und Kind)tag – Werken mit Holz“ wird am Donnerstag, 5. Mai, von 11 bis 16 Uhr fleißig drauf los gewerkelt: Mit Papas Hilfe bauen die jüngsten Museumsbesucher gegen einen geringen Unkostenbeitrag verschieden große Insektenhotels und Nisthäuschen. Unter fachkundiger Leitung von Erich Schneider und Berthold Tessmer können die Kleinsten wie richtige Handwerker feilen, hämmern und sägen. Außerdem tragen sie mit dem Bau eines Insektenhotels aktiv zum Natur- und Insektenschutz bei.

Um 13.30 Uhr können die kleinen Museumsbesucher mit Monika Ströbele auf einer Sonderführung den bäuerlichen Kinderalltag zu Urgroßmutters Zeiten erleben. Zudem können die Kinder mit Franz Fiesel hübsche Tierchen aus Holz bauen und sich an der Arbeit des Museumsbäckers Neltner beteiligen.

Fürs leibliche Wohl sorg Museumswirt Friedhelm Brand in seiner gemütlichen „Vesperstube“ mit sonnigem Biergarten.

 

Traditionelles Maisingen und Führung durch die Streuobstwiesen

Sonntag, 1. Mai 2016

Am Sonntag, 1. Mai 2016, unterhält das oberschwäbische Original Bernhard Bitterwolf beim traditionellen Maisingen im Museumsdorf Kürnbach auf echt schwäbische Weise. Dazu gibt es eine Führung durch die Streuobstwiese. Ein Tipp für den Maiausflug nicht nur für Familien.

Was wäre der 1. Mai in Kürnbach ohne das traditionelle offene Singen mit dem bekannten oberschwäbischen Barden Bernhard Bitterwolf?! Alle, die gerne selber singen oder alte Weisen hören, aber auch modernen Volksliedern nicht abgeneigt sind, kommen am Sonntag, 1. Mai, ab 15 Uhr im Tanzhaus voll auf ihre Kosten. Jeder, der Bernhard Bitterwolf schon einmal erlebt hat, kann von der humorvollen, aber auch hintersinnigen Weise berichten, mit der der Bad Waldseer an der Gitarre zu begeistern weiß. Ob Schwäbisches Liedgut oder selbst komponierte Mundartstücke: Bitterwolf macht das Volksliedsingen zu einem wahren Erlebnis. Gerade das Singen mit der Familie macht besonders viel Laune.

Wer seinen Maiausflug schon früher beginnen möchte, ist bei der Führung durch die Streuobstwiesen um 11 Uhr richtig. Über 150 blühende Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume machen das Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried im Frühjahr zu einem lohnenden Ausflugsziel. Was es mit dem Obstbau und der Hege und Pflege der Bäume auf sich hat, führt der ehemalige Kreis-Gärtnermeister Ludwig Schwarz in einer kostenlosen, gut 90-minütigen Führung aus.

„Aus Omas Kochbuch“ – Familiensonntag im Museumsdorf Kürnbach

Sonntag, 24. April

Am Sonntag, 24. April 2016, lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einem Familiensonntag ein, bei dem es von 10 Uhr bis 16 Uhr um die Köstlichkeiten aus Omas Kochbuch geht.

Am Sonntag, 24. April, lädt das Museumsdorf Kürnbach von 10 bis 16 Uhr seine kleinen und großen Besucher dazu ein, in den alten Rauchküchen verschiedene traditionelle Speisen zu kosten und natürlich auch zuzubereiten – natürlich immer nach Omas altbewährtem Rezept.

Bei den Landfrauen vom „Service direkt“ haben Kinder in der Küche des Hauses Laternser die Möglichkeit, Kartoffelpuffer selbst zu reiben, ausbacken zu lassen und sie sich dann schmecken zu lassen. Um die Kartoffel geht es auch bei Vorführungen mit dem historischen Kartoffeldämpfer, bei denen Probieren natürlich ausdrücklich erwünscht ist. Die „Leinöl Manufaktur Igel“ vermittelt Wissenswertes über Leinsamen und zeigt, was daraus hergestellt werden kann und wie geschmacklich hervorragend das Leinöl zu den frisch gedämpften Kartoffeln passt.

Im Haus Hepp-Ailinger können die Besucher Tina Althoff bei der Herstellung von leckerem Schwarzmus, der klassisch oberschwäbischen Morgenspeise, zur Hand gehen. Ebenso können die großen und kleinen Besucher selbst nachvollziehen, wie schwer die Herstellung von Butter zu Omas Zeiten noch war. Nach getaner Arbeit darf natürlich gekostet werden, wie frische Butter mit leckeren Kräutern schmeckt. Die gute Butter steht auch bei schmackhaften Butternudla im Fokus – einem schwäbischen Klassiker, der bestimmt bei einigen Besuchern Kindheitserinnerungen aufkommen lässt. Bei Museumsbäcker Rainer Schowald können die Kinder sich ihr eigenes Zöpfle oder Stockbrot backen.

Für die Besucher mit größerem Hunger bieten die Damen vom „Service direkt“ im Tanzhaus oberschwäbische Leckereien, wie deftige Maultaschen mit Salat an. Abgerundet wird der Tag durch weitere Mitmachprogramme: So bieten die Bezirksimker ein buntes Programm um Honig und Wachs. Wer in den Museumsküchen zu viel genascht hat, kann sich beim Dreschen wieder ein wenig Appetit holen – denn nicht umsonst hieß es zum Großmutters Zeiten „Essen wie ein Scheunendrescher“. An den Bastelstationen können die Kinder ein kleines Pflanztöpfchen herstellen oder ihr eigenes Geschirrtuch kreativ bedrucken, während Claudia Klausner um 14.30 Uhr in der Riefstube des Tanzhauses ihr gelungenes Buch über Streuobst „Oberschwäbische Früchtchen“ vorstellt. Für kleine und große Eisenbahnliebhaber fährt darüber hinaus an diesem Sonntag auch die Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins.

Im Museumsdorf wird immer mehr gemeckert

Das Meckern hat im Museumsdorf zugenommen – das liegt aber nur an den drei frisch eingezogenen Zwergziegendamen Emma, Paula und Sophie.

Seit Mitte April ist im Gehege der Kürnbacher Ziegen noch ein bisschen mehr los als sonst. Drei neue Ziegendamen sind eingezogen, um ein wenig frischen Wind in die Ziegenherde zu bringen. Die niedlichen Neuen hören auf die Namen Emma, Paula und Sophie – und fühlen sich in ihrem neuen Zuhause pudelwohl.

Im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach erinnern die Ziegen an die Zeit, als Ziegen noch eine wichtige Rolle für die Ernährung der ärmeren Bevölkerung spielten. Als „Kuh des kleinen Mannes“ sicherten sie die Milch- und Fleischversorgung derer, die sich keine Kuh leisten konnten. Ziegen brauchten nur wenig Futter und gaben trotzdem am Tag bis zu eineinhalb Liter Milch.

Milch müssen die munteren Ziegen heute nicht mehr geben. Vielmehr freuen sie sich über reichlich Besuch von den kleinen und großen Besuchern des Museumsdorfs. 

 

 

Offene Führung im Museumsdorf

Sonntag, 17. April 2016

Am Sonntag, 17. April 2016, lädt das Museumsdorf Kürnbach um 15 Uhr zu einer kostenlosen öffentlichen Führung rund ums Landleben anno dazumal ein.

Unter dem Motto „Geschichte und Geschichten“ bringt Museumsführerin Monika Doubeck den Besucherinnen und Besuchern das oberschwäbische Landleben anno dazumal auf unterhaltsame Weise näher. Wie sah der Dorfalltag vor rund 100 Jahren aus? Wer lebte auf dem Land? Welchen Arbeiten gingen die Menschen nach? Was für Abwechslungen boten sich zum arbeitsreichen Landleben? Antworten auf diese und weitere Fragen weiß Monika Doubeck und kennt auch manche heiteren und spannenden Anekdoten darüber hinaus. Treffpunkt für die Führung ist am Eingangsgebäude. Die Führung ist kostenlos.

Frisch Gebackenes gibt es beim Museumsbäcker im historischen Backhaus und für den größeren Hunger bereitet Friedhelm Brand etwas Gutes in der Kürnbacher Vesperstube.

Kurs „Obstbäume veredeln“

Freitag, 15. April 2016

Dipl.-Ing. Alexander Ego lehrt am 15. April um 14 Uhr im Museumsdorf Kürnbach die Technik, mit der auf einem Baum verschiedene Obstsorten wachsen.

Auch wenn das Wetter noch manchmal Kapriolen schlägt: Der Frühling ist da. Deshalb findet am Freitag, 15. April 2016, um 14 Uhr im Museumsdorf Kürnbach ein Obstbaum-Umveredelungskurs mit Gartenbauingenieur Alexander Ego von der Kreisberatungsstelle für Garten- und Obstbau statt.

Für das Pfropfen hinter der Rinde ist jetzt die ideale Jahreszeit. Mit dieser Technik lassen sich mehrere, auch unterschiedliche reifende und lagerbare Sorten auf einen Baum veredeln. So gedeihen beispielsweise im Museumsdorf Kürnbach 200 Obstsorten auf rund 150 Bäumen. Durch das Aufpfropfen kann jeder Obstbaumbesitzer dazu beitragen, alte Obstsorten zu erhalten. Alte Obstsorten besitzen viele Eigenschaften, darunter beispielsweise auch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, die sie auch für kommende Generationen wichtig und schützenswert machen. Alle dazu nötigen Informationen und Kniffe erfahren die Hobbygärtner in dem etwa zweistündigen Kurs im Museumsdorf. 

Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Museums. An der Kasse kann die Kursgebühr von drei Euro pro Person bezahlt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Großer historischer Handwerkertag

Sonntag, 10. April 2016

Am Sonntag, 10. April 2016, wird im Museumsdorf Kürnbach alte Handwerkstradition lebendig. Zahlreiche Meister alter und neuer Handwerkskunst zeigen von 10 bis 18 Uhr ihre Tricks und Kniffe.

„Des Handwerkers Fleiß und Ehre“ ist zum geflügelten Wort geworden. Am Sonntag, 10. April 2016, können sich die Besucherinnen und Besucher des Museumsdorfs Kürnbach vom Wahrheitsgehalt dieser Worte überzeugen und von 10 bis 18 Uhr zahlreichen Handwerkern über die Schulter schauen, von denen viele ihre schönen Handwerkswaren auch zum Verkauf anbieten. Zu den Höhepunkten gehören das Schmieden in der historischen Schmiede und die Arbeit am Webstuhl im 350 Jahre alten Kürnbachhaus.

Daneben präsentieren beim Großen Handwerkertag auch andere Könner ihre traditionellen Handwerke: Herrenschneiderin, Glasbläserin, Seegrasspinner, Zimmermänner, Korbmacher, Drechsler, Klöpplerin, Besenbinder, Wagner, Flaschner, Riemenschneider, Töpferin, Holzschnitzer und einige mehr zeigen an diesem Sonntag ihre Handwerkskunst. Die Besucher erleben dabei komplizierte handwerkliche Feinarbeit wie auch körperlich anstrengende Arbeitsvorgänge aus Zeiten vor der industriellen Massenfertigung hautnah. Ebenso beeindruckend sind die Leistung der Kürnbacher Dampfmaschine von 1912, die die Dreschmaschine antreibt, und die Arbeit an der selbstfahrenden Bandsäge von 1933.

Wer mehr über traditionelles Handwerk auf dem Land erfahren möchte, kommt im Gespräch mit den Handwerkern und bei informativen Schautafeln auf seine Kosten. Toll für Kinder: die schweißtreibende Arbeit der Dreschflegler selbst ausprobieren, Dinkelkissen nähen, Blumen binden oder eine Kutschenfahrt durchs Museumsdorf. Ein nostalgischer Hingucker sind zudem die Bearbeitung von Grünholz auf der Wippdrehbank, Vorführungen zum traditionellen Umgang mit der Sense und die Tänze des Trachten- und Heimatvereins „Rißtaler“.

Im Tanzhaus bietet der Trachtenkreis Ochsenhausen leckere Maultaschen und Kartoffelsalat an. Kaffee und Kuchen servieren die Damen aus Ochenhausen wie auch die „Rißtaler“ im Haus Laternser. Für das leibliche Wohl sorgen außerdem die Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried mit deftigen Mahlzeiten im Ziegelstadel, die gemütliche Vesperstube mit ihrem Biergarten und der Museumsbäcker im historischen Backhaus.

Auch lädt die Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins e.V. Groß und Klein zu einer Fahrt unter Dampf ein, während im historischen Brennhaus der gute Kürnbacher Schnaps destilliert wird.

„Oberschwaben und Österreich“ – Dr. Kurt Diemer trägt im Museumsdorf vor

Sonntag, 3. April 2016

Am Sonntag, 3. April 2016, berichtet Dr. Kurt Diemer im Museumsdorf Kürnbach um 14 Uhr von der Beziehung Oberschwabens zu Österreich.

Kreisarchivdirektor a.D. Dr. Kurt Diemer, einer der intimsten Kenner oberschwäbischer Geschichte, gewährt am 3. April um 14 Uhr im historischen Tanzhaus Einblicke in das Thema „Oberschwaben und Österreich“.

Die Beziehung Oberschwabens zu Österreich in seiner politischen und territorialen Bedeutung ist komplex. Von den einen als „Schwanzfeder des Kaiseradlers“ belächelt, war das katholisch geprägte Vorderösterreich für die anderen ein Erinnerungsort, der im 19. Jahrhundert einer gefühlten Kolonialisierung durch das evangelische Altwürttemberg entgegen stand. Dr. Diemer weiß wie kein Zweiter über dieses spannungsgeladene Beziehungsgeflecht zu referieren.

Rund um den Vortrag können sich die Museumsbesucher im historischen Backhäusle oder in der Kürnbacher Vesperstube stärken.

Ostern im Museumsdorf - Ein Vergnügen für die ganze Familie!

Ostersonntag & Ostermontag, 27. & 28. März 2016

An Ostersonntag, 27. März, und Ostermontag, 28. März, schaut der Osterhase im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach vorbei und lädt zu einem Osterspaziergang zwischen Jahrhunderte alten Gebäuden ein. Mit dabei: der Zuckerhasenbäcker!

Hasen und Ziegen streicheln für die Kleinen, Erholung für die Großen – im Museumsdorf Kürnbach erwartet die Besucher an beiden Ostertagen von 10 bis 16 Uhr ein entspanntes Osterprogramm. Am Ostersonntag versteckt der Osterhase ab 10 Uhr für jedes Kinder eine kleine Überraschung im Museumsdorf. Dazu gibt es bis 16 Uhr ein tolles Kreativ- und Bastelprogramm: bunte Osterkörbchen und hübsche Papierhasen – selbst gemacht ist eben doch hübscher als selbst gekauft. Wer genug gebastelt hat, kann im Anschluss die Kollegen des Osterhasen besuchen: flauschige Häschen freuen sich in der Tenne des Hauses Laternser auf Besuch.

Auf dem Osterspaziergang durchs Museumsdorf können die Besucher aber noch mehr entdecken: im Ziegelstadel zeigt Zuckerhasenbäcker Markus Hammer aus Riedlingen sein aufwändiges Handwerk. Natürlich dürfen seine süßen Köstlichkeiten nicht nur bestaunt, sondern auch probiert und erworben werden – eine naschhafte Attraktion wie anno dazumal! Wer sich für Handarbeit interessiert ist an beiden Tagen in der Riefstube des Historischen Tanzhauses genau richtig: Daniela Brüchle zeigt die feine Kunst des Spitze Herstellens mit der Occhi-Technik. Daneben können die kleinsten Museumsbesucher Eier färben wie zu Großmutters Zeiten.

Für den Hunger reicht die Rißtaler Trachtengruppe Süßes und Herzhaftes im Tanzhaus, während Museumsbäcker Dietmar Neltner österliche Leckereien aus dem Ofen des historischen Backhäusles holt und bei Friedhelm Brand in der Vesperstube klassische oberschwäbische Gerichte warten.

Am Ostermontag bietet das Museumsdorf von 10 bis 16 Uhr das attraktive Programm des Vortags noch einmal an.

Erfolgreicher Saisonstart des Museumsdorfs Kürnbach

Der Saisonauftakt am vergangenen Sonntag mit nahezu 2.000 Besuchern war mehr als erfolgreich“, so das Fazit von Landrat Dr. Heiko Schmid zur Eröffnung der diesjährigen Saison des Oberschwäbischen Museumsdorfes Kürnbach.

Mit dem Erlebnistag „Die 1960er-Jahre auf dem Land“ läutete das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach am gestrigen Tage seine diesjährige Museumssaison ein. Von 10 bis 17 Uhr bot das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried seinen Besuchern einen abwechslungsreichen Tag mit zahlreichen Vorführungen zu Landwirtschaft und Lifestyle vor 50 Jahren.

„Die tolle Besucherresonanz zeigt uns, wie gerne die Menschen nach Kürnbach kommen und wie qualitativ hochwertig das inhaltliche Angebot des Museumsdorfs ist“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. Die Veranstaltung wartete mit Modenschauen, Tanzvorführungen, Oldtimerschau, landwirtschaftlichen Aktionen, Kulinarischem und Alltagsgeschichtlichem rund um das Leben auf dem Land in den 1960er-Jahren auf. Dr. Schmid fährt fort: „Der starke Saisonstart gibt dem Museumsteam noch einmal Rückenwind für die anstehenden Veranstaltungen, wie den Historischen Handwerkertag am 10. April.“

Der Erlebnistag zu den 1960ern markierte zugleich den gemeinsamen Saisonstart der sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg („7 im Süden“), die sich mit regionaltypischen Snacks und Informationen zu ihren Museumsangeboten präsentierten. Ebenfalls mit von der Partie war das SWR-Fernsehen, das einen SWR-„Treffpunkt“ aufzeichnete, der am Ostersonntag (27.3.) um 18.45 Uhr ausgestrahlt wird.

Erlebnistag "Die 1960er-Jahre auf dem Land" - Gemeinsamer Saisonstart der "Sieben im Süden"

Sonntag, 20. März 2016

Am 20. März 2016 lädt das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zu einer Zeitreise der besonderen Art ein. Beim gemeinsamen Saisonauftakt der sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg dreht sich alles um Jukebox-Schlager und Oldtimer, Fliegenpilz-Eier und den Alltag vor 50 Jahren! Und wer in den 60ern geboren wurde, erhält an diesem Tag freien Eintritt. Mit dabei: Kamerateams vom SWR-Fernsehen.

Wer in Erinnerungen schwelgen oder eine vergangene Zeit kennenlernen möchten, ist am 20. März 2016 von 10 bis 17 Uhr im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach genau richtig: mit einem abwechslungsreichen Erlebnistag voller unterhaltsamer Vorführungen zum Alltagsleben vor 50 Jahren eröffnet das Freilichtmuseum bei Bad Schussenried seine Museumssaison. Wer in den 1960er geboren ist, erhält an diesem Tag sogar freien Eintritt.

Was das gesellschaftlich hochspannende Jahrzehnt der 60er auf dem Dorf zu bieten hatte, wird in attraktiven Vorführungen und Ausstellungen veranschaulicht. Sowohl der Auftritt des Alleinunterhalters Hardy Bergen als auch die energiegeladenen Performance der Tanzgruppe „Rocking Biber“ kolorieren den Lebensstil 60er ebenso wie zwei Modenschauen mit ihren Models in Etuikleid und Minirock: wie die Kleidung zum Ausdruck jugendlichen Freiheitsdrangs wurde, kann hier bestaunt werden. Wer indes landwirtschaftliche Arbeitsvorgänge der 1960er erleben möchte, die zwischen Tradition und fortschreitender Technisierung pendelten, ist bei Vorführungen mit der vom Allgaier-Schlepper angetriebenen Dreschmaschine, beim Pflügen mit dem Einachsschlepper oder dem Säen mit der Tier-gezogenen Sämaschine genau richtig.

Doch damit nicht genug, immerhin hat dieses Jahrzehnt einiges zu bieten: Dorfkultur und städtisches Leben vermischen sich. Massenmedien wie Radio und Fernsehen sind bald fester Bestandteil des Alltags. Frühere Luxusartikel werden tägliche Gebrauchsgegenstände und industriell gefertigte Nahrungsmittel haben längst ihren festen Platz in jeder Küche. All dies findet sich in ausgewählten Museumsgebäuden. Filmausschnitte von Klassikern des 60er-Jahre-Kinos erwecken nicht nur Nostalgie, sondern zeigen auch die Veränderungen im Bereich der Filmtechnik. Oldtimer-PKWs vom OMV Bad Buchau, Oldtimer-Schlepper von den Oldtimerfreunden Federbach-Schussen und ein Historischer Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried veranschaulichen Mobilitätssinn, Technisierung und Antriebskraft der 60er. Zudem lassen Modelleisenbahnen von einst die Herzen von so Manchem Nostalgiker höher schlagen. Daneben begegnen den Besuchern allerlei Gestalten in zeittypischer Kleidung, beispielsweise der zur damaligen Zeit nicht mehr allzu häufig anzutreffende Gemeinde-Ausscheller. Auch die Kleinsten kommen nicht zu kurz: ein Bastel- und Spielangebot wie anno dazumal macht sicher Laune!

Und auch Kulinarisch gibt es vieles zum (wieder)entdecken: Wackelpudding, Bowle und kalte Platten, garniert mit Fliegenpilz-Ei, oder Knabbereien aus der Etagere – probieren erwünscht! Ebenso gibt es frisch gebackenes aus dem historischen Backhäusle, Rosenküchle aus dem Hohenlohischen, Kaffee und Kuchen sowie gutes aus dem Topf vom „Service direkt“ im Historischen Tanzhaus, Saumagen und Grillgut von der Feuerwehr Bad Schussenried  sowie schwäbische Leckereien in der Kürnbacher Vesperstube.

Dieser Erlebnistag markiert zugleich den gemeinsamen Saisonstart der sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg („7 im Süden“), die sich mit regionaltypischen Snacks und Informationen zu ihren Angeboten präsentieren. Ebenfalls mit von der Partie ist das SWR-Fernsehen, das an diesem Tag einen SWR-„Treffpunkt“ aufzeichnet, der eine Woche später, am Ostersonntag (27.3.), ausgestrahlt wird

Baumschneideseminar in Kürnbach

Freitag, 19. Februar 2016

Am Freitag, 19. Februar 2016, findet im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach ein Obstbaum-Schneideseminar statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Museumseingang.

Im Februar ist die beste Schnittzeit für Gehölze. Deshalb bietet die Kreisberatungsstelle für Garten- und Obstbau auch in diesem Jahr ein Obstbaum-Schneideseminar an. Inhalte sind der fachgerechte Erziehungsschnitt an Jungbäumen sowie Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung alter Obstbaumbestände.

Die Teilnehmer lernen die richtigen Techniken für den Schnitt an Jung- und Altbäumen, an Obstbaumhochstämmen sowie an Obstbaum-Neupflanzungen kennen. Zusätzlich vermittelt der Kurs Hintergrundwissen zur Kunst des Baumschneidens. Am Beispiel der Kürnbacher Obstwiesen wird verdeutlicht, welche Bedeutung der Streuobstbau für den Erhalt des Landschaftsbilds und den Schutz der Umwelt einnimmt.

Angeleitet werden die Kursteilnehmer von Dipl.-Ing. Alexander Ego sowie den erfahrenen Baumwarten Michael Ege und Ludwig Schwarz. Benötigt wird der Witterung angepasste Kleidung. Werkzeug muss nicht mitgebracht werden. Die Kursgebühr von drei Euro pro Person kann direkt an der Museumskasse bezahlt werden. Eine Voranmeldung ist nicht nötig!

Veranstaltungen 2016

Das Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.